MASTIFF

Der Old English Mastiff, kurz Mastiff, ist ein beeindruckender Molosser. Man sollte sich jedoch nicht von der Statur dieses Hundes täuschen lassen: er hat nämlich ein besonders sanftes und freundliches Wesen.

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Mastiffs

Die Vorfahren des Mastiffs wurden von den Römern als Kriegshunde, aber auch als Zirkushunde eingesetzt und stammten höchstwahrscheinlich von Hunden ab, die sich zur Zeit der Eroberung in der Provinz Britannia befanden. Auch der Alaunt-Hund, eine mittlerweile ausgestorbene Rasse, war zweifellos an der Entstehung des Mastiffs beteiligt. Dieser diente ursprünglich als Kampfhund und entwickelte sich nach dem Verbot von Hundekämpfen 1835 in England vor allem zum Wachhund

Im 19. Jahrhundert wurde die Zucht dann systematischer und sowohl Bernhardiner als auch Bullmastiffs wurden für die Zucht der Rasse eingesetzt. Obwohl mehrere Hunde in die USA importiert wurden, war der Mastiff damals außerhalb Englands ausgestorben. Erst nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stiegen die Bestände des Mastiffs außerhalb seines Ursprungslandes wieder an. Leider bedeutete der Zweite Weltkrieg einen weiteren Rückschlag und wie viele andere Rassen, wäre auch der Mastiff beinahe erneut ausgestorben. 

1959 wurde eine Bordeauxdogge in die USA importiert, wo sie als Mastiff registriert wurde. Sie war an der Wiederbelebung der Rasse jenseits des Atlantiks beteiligt. Heutzutage ist er eine recht beliebte Rasse, auch wenn er weit weniger verbreitet ist als andere.

Der Mastiff wurde 1964 von der Fédération Cynologique Internationale endgültig anerkannt.

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Körperliche Merkmale eines Mastiffs

Der Mastiff ist ein sehr großer Hund, wobei es zwischen Rüden und Hündinnen einen deutlichen Unterschied gibt:

  • Rüden werden zwischen 70 und 82 cm groß und wiegen zwischen 70 und 110 kg. 

  • Hündinnen erreichen eine Schulterhöhe von 66 bis 80 cm und wiegen zwischen 60 und 90 kg.

Wenn Sie eher nach einem nicht ganz so großen Hund suchen, sollten Sie sich für eine Hündin entscheiden. Bezüglich des Temperaments gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Der Mastiff gehört zur FCI-Gruppe Nr. 2: Hunde vom Typ Pinscher und Schnauzer - Molossoide und Schweizer Berg- und Sennenhunde sowie andere Rassen und trägt die Nummer 264.


Körper: Der Körperbau des Mastiffs ist recht massiv und kräftig. Seine Muskulatur ist deutlich sichtbar, gut entwickelt und seine Beine sind geradlinig und kräftig. Insgesamt hat er eine sehr harmonische Silhouette.

Kopf: Der Kopf ist recht breit, mit einem Schädel, dessen Breite zwei Drittel der Kopflänge beträgt und im Bereich der Stirn abgeflacht ist. Die Schnauze ist kurz und die Nase schön breit.

Ohren: Sie sind sehr klein und dünn, hoch am Schädel angesetzt und liegen in der Ruhephase flach auf dem Schädel.

Augen: Sie sind klein und haselnussbraun.

Schwanz: Der Schwanz ist hoch angesetzt, hängt aber sehr tief. Wenn der Hund aktiv ist, krümmt er sich leicht nach oben, aber niemals auf den Rücken.

Fell: Das Fell ist kurz und dicht, wobei es an den Schultern und am Rücken am dichtesten ist.

Farbe: Laut Rassestandard werden verschiedene Farben akzeptiert:

  • Fauve

  • Apricot

  • Brindle

  • Grau

  • Sand

Die Ohren und die Nase sind schwarz gefärbt.

Vor- und Nachteile der Größe des Mastiffs

Es versteht sich von selbst, dass es Vor- und Nachteile hat, einen so beeindruckenden Molosser zu halten:

  • Vorteile

Aufgrund seiner Größe wirkt ein Mastiff sehr abschreckend und seine bloße Anwesenheit reicht oft schon aus, um Eindringlinge und Menschen mit fragwürdigen Absichten auf Abstand zu halten. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Wachhund mit einem sehr starken Schutzinstinkt. Er wird sein Bestes tun, um sein Haus und seine Familie zu verteidigen.

  • Nachteile

Das Reisen mit einem Hund dieser Größe ist alles andere als unkompliziert und erfordert viel Vorbereitung. Sie sollten sich definitiv früh genug im Voraus informieren. Wenn Sie mit dem Zug oder dem Flugzeug reisen, müssen Sie sich unbedingt mit den Beförderungsbedingungen vertraut machen. Im Flugzeug wird Ihr Hund im Frachtraum reisen, in einem Käfig, dessen Abmessungen den Anforderungen der Fluggesellschaft entsprechen müssen. In Zügen wird er zu Ihren Füßen und mit einem Maulkorb reisen müssen. Wenn seine Anwesenheit einen anderen Reisenden stört, haben Sie keine andere Wahl, als Ihren Sitzplatz zu verlassen und sich in den Raum zwischen den Waggons zu begeben.

Denken Sie auch an das Budget für die Ernährung. Hunde dieser Rasse fressen sehr viel, weswegen Sie für qualitativ hochwertiges Futter definitiv ein höheres Budget einplanen sollten. Ein wichtiger Punkt, den Sie unbedingt berücksichtigen müssen, wenn Sie einen Hund adoptieren.

Auch mit dem Thema Hundeerziehung müssen Sie sich intensiv befassen. Einen ausgewachsenen Mastiff, der nicht erzogen ist, werden Sie kaum unter Kontrolle bekommen. Sie sollten in der Lage sein, sich ihm gegenüber durchzusetzen, ohne ihn zu bedrängen.

Der Charakter des Mastiffs

Vor der Adoption eines Hundes ist es sehr wichtig, sich über die Rasse zu informieren. Das Aussehen allein sollte nicht ausschlaggebend für Ihre Entscheidung sein. Vor allem das Temperament sollten Sie beachten. Sie sollten einen Hund adoptieren, der vom Wesen zu Ihrem eigenen passt.

Um Ihnen bei der Auswahl der richtigen Rasse zu helfen, haben die verschiedenen Verbände weltweit Standards entwickelt, die sowohl die körperlichen Merkmale als auch die Charaktereigenschaften der Rassen auflisten. Diese Listen können Ihnen eine Art Orientierungshilfe sein, weswegen Sie sie gut durchlesen sollten. Abgesehen davon ist es allerdings auch wichtig, das individuelle Wesen eines jeden Hundes zu berücksichtigen. Lassen Sie sich daher von Ihrem Züchter oder dem Verein, von dem Sie adoptieren, über den Charakter Ihre zukünftigen Mastiffs beraten.

Stärken seines Wesens

  • Mutig

Diese Rasse ist dafür bekannt, unglaublich mutig zu sein. Der Mastiff weicht vor keiner Gefahr zurück, selbst wenn er dabei sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.

  • Liebevoll

Er ist sehr liebevoll, steht seinen Familienmitgliedern sehr nahe und verbringt gerne Zeit mit ihnen. Er ist jedoch kein besonders anhänglicher Hund und muss nicht ständig bei seinem Besitzer sein.

  • Ruhig

Trotz seiner beeindruckenden Statur ist er dafür bekannt, dass er sehr ruhig ist. Er ist niemals aggressiv, sondern vielmehr sanft und geduldig, vor allem Kindern gegenüber.

  • Beschützerinstinkt

Der Mastiff ist ganz klar für den Wachdienst geschaffen. Dieser riesige Molosser hat eine Respekt einflößende Erscheinung und einen starken Beschützerinstinkt, weswegen er seine Familie vor allen Gefahren verteidigen wird. Außerdem hat dieser Hund aufgrund seiner Größe eine sehr abschreckende Wirkung. 

  • Verspielt

Dieser Molosser spielt unglaublich gerne, vor allem in Gegenwart der Kleinsten. Sie sollten jedoch vorsichtig sein und darauf achten, dass er nicht unbeabsichtigt schroff wird.

Worauf man am Charakter eines Mastiffs achten sollte

  • Recht verfressen

Eine solche Muskelmasse muss gepflegt werden, und der Mastiff frisst viel. Sie sollten allerdings darauf achten, dass er nicht zu viel isst und achten Sie auf die Portionen und eine angemessene Menge an Leckerlis, damit es nicht zu Übergewicht kommt.

  • Nicht immer leicht zu erziehen

Der Mastiff hat ein starkes Temperament, was es manchmal recht schwierig macht, ihn zu erziehen. Um Unfälle zu vermeiden und damit Sie ihn unter allen Umständen unter Kontrolle halten können, ist es allerdings wichtig, umso konsequenter bei der Erziehung Ihres Mastiffs vorzugehen.

  • Kann nicht gut alleine bleiben

Auch wenn er eher unabhängig ist, mag er es nicht, stundenlang allein gelassen zu werden. Wenn Langeweile aufkommt, kann es schnell vorkommen, dass er sich an Gegenständen und Möbeln vergreift.

Wie verhält er sich anderen gegenüber?

Der Mastiff steht seinem Besitzer und dessen Familie sehr nahe und zeigt sich ihnen gegenüber zärtlich und liebevoll. Fremden und Personen, die er nicht kennt, gegenüber ist er dagegen sehr viel distanzierter. Auch anderen Tieren gegenüber ist er nicht besonders gesellig. Er ist allerdings kein Jäger und kann durchaus mit einer Katze zusammenleben, solange er von klein auf an sie gewöhnt wurde.

Zu wem passt er am besten?

Trotz seiner vielen Qualitäten wird dieser Hund nicht unbedingt für eine Erstadoption empfohlen. Es ist besser, wenn sein Besitzer sich bereits mit Hunden auskennt.

Gesundheit

Die Lebenserwartung des Mastiffs

Die Lebenserwartung des Mastiffs ist nicht sehr hoch, er lebt im Durchschnitt zwischen 10 und 11 Jahren. Die Lebensdauer von großen Hunden ist oft kürzer als die von mittelgroßen und kleinen Hunden, die als besonders robust gelten. Es handelt sich bei diesen Angaben allerdings lediglich um Richtwerte. Ihr Vierbeiner kann natürlich älter werden, leider müssen Sie aber auch das Risiko einer Krankheit oder eines Unfalls berücksichtigen und sich bewusst sein, dass es niemals leicht ist, den Verlust eines Hundes zu verarbeiten.

Wie unterstützt man die Gesundheit seines Hundes?

Einige Tipps, die im Alltag ganz leicht umzusetzen sind, werden Ihnen helfen, die Gesundheit Ihres Vierbeiners zu unterstützen.

  • Hochwertiges Futter

Einen Hund richtig zu ernähren bedeutet, sich um ihn zu kümmern. Ein hochwertiges Futter ist definitiv förderlich für die Gesundheit Ihres Hundes. Vernachlässigen Sie also niemals den Inhalt seines Futternapfes.

  • Eine konsequente Erziehung

Gut erzogene Hunde sind besser vor Unfällen, insbesondere vor Verkehrsunfällen, geschützt. Wenn Ihr Vierbeiner Ihnen gehorcht, wird er weniger dazu neigen, sich von Ihnen zu entfernen und in Gefahr zu bringen.

  • Regelmäßige tierärztliche Betreuung

Regelmäßige Tierarztbesuche sind die einzige Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Ihr pelziger Freund gesund ist. Vereinbaren Sie mindestens einmal im Jahr einen Termin zur Kontrolle.

  • Die Befriedigung seiner Bedürfnisse

Ein glücklicher Hund ist ein gesunder Hund und umgekehrt. Kümmern Sie sich also entsprechend um Ihren Mastiff, verbringen Sie Zeit mit ihm und sorgen Sie dafür, dass er sich nicht langweilt, wenn Sie ihn allein lassen.

Rassetypische Krankheiten bei einem Mastiff

Auch wenn diese Rasse ausgewachsen sehr kräftig ist, ist sie im Welpenalter sehr empfindlich.

  • Probleme mit den Gelenken

Leider hat diese Rasse während der Wachstumszeit sehr schwache Knochen, was zu schwerwiegenden Gelenkproblemen führen kann. Vor allem Hüftdysplasie, die im schlimmsten Fall zu fast völliger Unbeweglichkeit führt. Sie müssen also darauf achten, dass Sie die Hüfte Ihres Mastiffs nicht zu sehr belasten, ihn im Welpenalter nicht zu überfordern (keine Sprünge, kein unkontrolliertes Ausrutschen, keine zu intensiven Übungen). Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, ist es ratsam, den Aufzug zu nutzen.

Zur Haltung eines Mastiffs

Die idealen Lebensbedingungen

Am glücklichsten ist der Mastiff auf dem Land, in einem Haus mit einem großen Garten, in dem er frei herumlaufen kann. Dies gilt umso mehr, wenn er als Listenhund eingestuft wird, da er dann niemals an einem öffentlichen Ort losgebunden werden darf. Dieser riesige Molosser kann sich zwar durchaus an das Leben in der Stadt gewöhnen, aber auch in diesem Fall ist es am besten, wenn Sie in einem Haus mit Garten wohnen. Bedenken Sie allerdings, dass ein Grundstück zur Verfügung zu haben nicht bedeutet, dass Sie nicht mit Ihrem Hund Gassi gehen müssen. Ganz im Gegenteil, er braucht regelmäßige Spaziergänge und muss sich die Pfoten vertreten können, um ausgelastet zu sein.

Kann ein Mastiff in einer Wohnung gehalten werden?

Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, gibt es nur wenige Hunde, die nicht in einer Wohnung leben können, selbst bei großen Rassen. Für letztere kann das Leben in einer kleinen Wohnung aufgrund ihres extremen Körperumfangs jedoch kompliziert werden. Der Mastiff braucht viel Platz, auch wenn er am liebsten in der Nähe seines Besitzers bleibt. Wenn Sie unbedingt einen solchen Molosser adoptieren möchten, obwohl Sie in einer kleinen Wohnung leben, müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie sich viel Zeit für Ihren Mastiff nehmen müssen, damit er glücklich ist. Überlegen Sie sich also vor der Adoption gut, ob Sie dazu in der Lage sind.

Worauf muss man bei der Erziehung eines Mastiffs achten?

Wann sollte man mit der Erziehung beginnen?

Es ist immer am besten, mit der Erziehung Ihres Hundes so früh wie möglich zu beginnen, wenn er noch jung ist. In dieser Zeit ist er nämlich am aufnahmefähigsten. Geben Sie ihm allerdings ein paar Tage Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, bevor Sie mit dem Lernen beginnen.

Parallel dazu sollten Sie Ihren Mastiff richtig sozialisieren. Das ist sehr wichtig, vor allem für einen Hund dieser Größe. Die entscheidende Zeit liegt zwischen dem zweiten und dritten Monat. Sorgen Sie dafür, dass er vermehrt positive Erfahrungen macht und bringen Sie ihn mit vielen Menschen und anderen Tieren (Hunden, Katzen oder anderen Tieren) zusammen.

Kann man auch einen ausgewachsenen Hund noch erziehen?

Auch wenn die Erziehung mit einem kleinen Welpen einfacher ist, heißt das nicht, dass ausgewachsene Hunde nicht lernfähig sind - ganz im Gegenteil. Es ist allerdings wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass der Ansatz ein grundlegend anderer ist. Ein erwachsener Hund hat nämlich bereits eine Vergangenheit hinter sich und so einiges erlebt. Manchmal hat er traumatische Ereignisse erlebt oder negative Gewohnheiten angenommen. 

Die Grundsätze der Hundeerziehung

Sie dürfen die Erziehung Ihres Mastiffs nicht vernachlässigen. Angesichts seiner Größe im Erwachsenenalter könnten Fehler bei der Ausbildung schwerwiegende Folgen haben - für den Hund, für Sie und für andere. Aber wie kann man seinen vierbeinigen Freund erfolgreich erziehen? Als Erstes sollten Sie Methoden vergessen, die auf Gewalt und Zwang beruhen. Sie mögen zwar auf den ersten Blick funktionieren, langfristig gehen Sie allerdings das Risiko ein, die Beziehung zu Ihrem Vierbeiner zu beschädigen. Es ist immer besser, wenn Ihr Hund Ihnen nicht gehorcht, weil er Angst vor Ihnen hat, sondern weil er Ihnen eine Freude machen möchte.

Um dies zu erreichen, sollten Sie einen positiven Ansatz beim Hundetraining verfolgen. Die Idee ist, positive Verhaltensweisen zu verstärken, während Sie negative Verhaltensweisen möglichst ignorieren oder versuchen, Ihren Hund abzulenken. Setzen Sie Belohnungen ein, egal in welcher Form: Streicheleinheiten, Leckerlis, Lob oder Spiele. Das ist der beste Weg, um Ihren Hund zu motivieren.

Setzen Sie keine Strafe ein und wenn, dann nur sporadisch und als letztes Mittel. Außerdem sie niemals gewalttätig sein, weder körperlich noch verbal. Verweigern Sie stattdessen ein Leckerli, ignorieren Sie Ihren Vierbeiner für eine knappe Viertelstunde oder brechen Sie ein Spiel ab.

Um Ihren Hund erfolgreich zu erziehen, müssen Sie drei wichtige Eigenschaften mitbringen:

  • Geduld

Zu verlangen, dass Ihr Vierbeiner alles und sofort versteht, ist nicht nur unmöglich, sondern auch kontraproduktiv. Seien Sie geduldig. Fehler sind vollkommen normal. Nutzen Sie sie, um Ihren Hund besser zu erziehen und schimpfen Sie ihn nicht, wenn er einen Fehler macht.

  • Beständigkeit

Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg. Trainieren Sie in kurzen, täglichen Einheiten statt langen, wöchentlichen, bei der Ihr Hund Ihnen irgendwann nicht mehr zuhört. Sie können auch Spaziergänge und Spiele nutzen, um das Gelernte zu perfektionieren.

  • Kohärenz

Der schlimmste Feind eines erfolgreichen Trainings ist der Mangel an Konsequenz. Hunde brauchen einen klaren und definierten Rahmen. Wählen Sie einfache Kommandos und bleiben Sie dabei. Es ist auch wichtig, dass alle Familienmitglieder die gleichen Regeln befolgen, um den Hund nicht zu verwirren.

Worauf muss man bei der Ernährung eines Mastiffs achten?

Es ist sehr wichtig, dass Sie das richtige Futter für Ihren Mastiff auswählen. Das gilt für Trocken- oder Nassfutter genauso wie für selbst zubereitetes Hundefutter. Es sollte immer von bester Qualität und auf die Ernährungsbedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Aber wie kann man sicher sein, dass man die richtige Wahl trifft?

Verstehen, was man füttert

Der beste Weg, um herauszufinden, was man seinem Hund gibt, ist, zu lernen, die Inhaltsangaben auf dem Hundefutter zu lesen. Die Zusammensetzung ist nämlich ein guter Indikator für die Qualität eines Produktes. Achten Sie besonders darauf, ob Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Süßstoffe im Futter enthalten sind. Sie sollten auch die Herkunft des Futters überprüfen und Produkte bevorzugen, deren Zutaten vollständig zurückverfolgt werden können und/oder von anerkannten lokalen Produzenten stammen.

Hochwertige Proteine

Es ist wichtig, dass der Mastiff hochwertiges Protein bekommt, schließlich ist er ein Fleischfresser, der tierische Proteine benötigt - im Idealfall Proteine aus hochwertigem Fleisch wie Lamm oder Geflügel. Der Mindestproteinanteil des Hundefutters sollte 28 % betragen. Das bedeutet nicht, dass pflanzliche Proteine vollkommen vermieden werden sollten, aber es ist nicht ratsam, dass sie den Großteil der Proteinzufuhr Ihres pelzigen Freundes ausmachen.

Auf Kohlenhydrate achten

Kohlenhydrate sind nicht unbedingt schlecht, man muss nur auf die Menge achten, da es schnell zu viel des Guten werden kann. Wenn Ihr Vierbeiner über einen längeren Zeitraum zu viele Kohlenhydrate bekommt, kann es schnell zu Übergewicht oder auch Diabetes führen. Achten Sie auch darauf, dass Sie kohlenhydratfreies Futter nicht mit glutenfreiem verwechseln, denn auch glutenfreies Futter enthält Kohlenhydrate.

Seine Bedürfnisse berücksichtigen

Die Bedürfnisse Ihres Mastiffs ändern sich im Laufe der Zeit. Es ist also ganz normal, dass Sie auch seine Ernährung umstellen müssen, um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Trockenfutter für Welpen unterscheidet sich beispielsweise stark von Trockenfutter für ältere Hunde. Ändern Sie die Ernährung Ihres pelzigen Freundes allerdings nicht, ohne vorher mit Ihrem Tierarzt gesprochen zu haben und gehen Sie Schritt für Schritt vor, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Nahrungsergänzungsmittel

Wie können Sie kleine Mängel angehen, ohne den Inhalt des Futternapfes Ihres Hundes komplett zu verändern? Durch Nahrungsergänzungsmittel! Auch in diesem Fall gilt: sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt und vor allem denken Sie daran, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Medizin ist. Sie könnten Ihren Vierbeiner damit ernsthaft gefährden.

Alternative Ernährungsarten

Vielleicht möchten Sie ihrem Hund kein industrielles Futter geben. Das ist kein Problem, aber Sie wissen nicht ganz, wie Sie ihm eine hochwertige Nahrung anbieten? Legen Sie selbst Hand an, um die Mahlzeiten für Ihren Mastiff zuzubereiten. Lassen Sie sich allerdings von Ihrem Tierarzt beraten, bevor Sie loslegen.

  • Hausmannskost: Verwenden Sie gekochtes Fleisch (vorzugsweise Geflügel oder Lamm) und gekochtes Gemüse und bereiten Sie ausgewogene Portionen vor. Informieren Sie sich vorab über für Hunde giftige Lebensmittel, damit Sie Ihren Vierbeiner nicht aus Versehen vergiften.

  • BARF-Futter: Dieses Futter ist sehr speziell, da die Mahlzeiten aus rohem Fleisch und rohen Innereien mit einigen sorgfältig ausgewählten Gemüsesorten zubereitet werden. BARF-Futter erfordert allerdings Vorkenntnisse in Sachen Hundeernährung.

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Pflege und Hygiene des Mastiffs

  • Impfungen: 40-60 EUR

  • Hundefutter: 40 bis 70 Euro

  • Hundesteuer: ab 35 Euro im Jahr, je nach Wohnort

  • Monatliches Budget: 50 bis 80 Euro

Fellpflege

Das sehr kurze Fell des Mastiffs ist nicht besonderes pflegeintensiv. Bürsten Sie es einmal pro Woche mit einer gut geeigneten Bürste, z. B. einer Kardätsche, und während des Fellwechsels (Frühjahr und Herbst) drei- bis viermal, um es von abgestorbenen Haaren zu befreien. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch seine Haut unter die Lupe nehmen, um sicherzustellen, dass es keine Auffälligkeiten gibt.

Baden Sie Ihren Mastiff ein- bis zweimal im Jahr mit Produkten, die speziell für Hunde entwickelt wurden, da sich der pH-Wert von Hunden von unserem deutlich unterscheidet. Wenn Sie Ihre eigenen Produkte verwenden, kann es zu ernsthaften dermatologischen Problemen kommen. Baden Sie ihn auch nicht zu häufig, ein bis zwei Bäder pro Jahr sind vollkommen ausreichend. Falls Ihr Mastiff sehr dreckig ist, können Sie ihn auch öfter baden, aber niemals mehr als einmal im Monat. Falls  er danach immer noch schlecht riecht, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, da es ein Anzeichen von einer Hautkrankheit sein kann.

Krallen

Die Krallen neigen dazu, sich auf natürliche Weise abzunutzen. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Sie sie stutzen, damit sich Ihr Hund beim Laufen nicht verletzt. Kaufen Sie einen Krallenschneider oder besser noch eine elektrische Feile, die bei sehr großen Hunden leichter zu verwenden ist. Achten Sie darauf, nicht in den lebendigen Teil der Kralle zu schneiden, der rosafarbene Teil bei hellen Krallen. Da man ihn bei schwarzen Krallen sollten Sie ihn vorsichtshalber nicht zu kurz schneiden. Wenn Sie befürchten, Ihren vierbeinigen Freund zu verletzen, bitten Sie einen Tierarzt oder Hundefriseur um Hilfe.

Augen

Reinigen Sie die Augen Ihres Mastiffs einmal pro Woche mit einer Mullkompresse und physiologischer Kochsalzlösung oder einer geeigneten Augenlotion. Wischen Sie dabei von innen nach außen, um zu verhindern, dass Schmutz in das Auge gelangt. Bei eitrigem oder chronischem Ausfluss sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Zähne

Die Mundhygiene Ihres Hundes sollte nicht vernachlässigt werden. Es ist wichtig, seine Zähne zu pflegen. Putzen Sie sie mindestens einmal pro Woche mit einer für Hunde geeigneten Zahnpasta und gewöhnen Sie Ihren Hund von klein auf daran, die Zahnbürste zu akzeptieren.

Ohren

Auch die kleinen Ohren des Mastiffs verdienen Ihre volle Aufmerksamkeit. Untersuchen Sie sie regelmäßig auf Fremdkörper und Schmutz und reinigen Sie sie mit einer Ohrlotion, die in den Gehörgang geträufelt wird.

Tierärztliche Verpflegung

Nur ein Tierarzt kann die Gesundheit Ihres vierbeinigen Freundes bestätigen, die Impfungen auffrischen und Ihnen Wurmkuren, sowie Antiparasitika gegen Zecken und Flöhe geben. Machen Sie also regelmäßig einen Termin.

Wie viel kostet ein Mastiff?

Welche Preise werden für einen Mastiff verlangt?

Bei einem Züchter liegt der Preis für einen Mastiff zwischen 900 und 1500 Euro, wobei Abweichungen immer möglich sein können. In einem Verein ist die Adoption eines Mastiffs wesentlich günstiger und kostet etwa 150 bis 200 Euro.

Denken Sie auch an die zusätzlichen Ausgaben, die zum Kauf hinzukommen. Eine Adoption ist eine langfristige Verpflichtung. Sie sollten daher sicher sein, dass Sie in der Lage sind, sich angemessen um das Tier zu kümmern.

Wo kann man einen Mastiff adoptieren?

  • Bei einem Züchter

Wenn Sie einen reinrassigen, im LOF eingetragenen Hund haben möchten, dann ist der Kauf bei einem Züchter Ihre einzige Option. Sie sollten sich jedoch die Zeit nehmen, sich gründlich über die Züchter zu informieren. Besuchen Sie sie vorab und beobachten Sie den Zustand der Zuchthündin, der Welpen und der Umgebung. Stellen Sie dem Züchter Fragen, um sich zu vergewissern, dass er sein Handwerk versteht. Züchter, die mehr als drei Rassen anbieten, sind nicht zu empfehlen. Ein guter Züchter wird seinerseits versuchen, mehr über Sie zu erfahren, um sicherzugehen, dass Sie Ihren Welpen nicht einfach irgendjemandem anvertrauen.

  • In einem Tierheim

Es ist nicht unmöglich, Mastiffs in Tierheimen oder Vereinen zu finden. Einige sind sogar auf die Rettung von Mastiffs spezialisiert. Zögern Sie also nicht, sich zu erkundigen.

  • Wo Sie keinen Hund kaufen sollten

Wir raten Ihnen davon ab, Ihren zukünftigen Molosser bei Privatpersonen zu kaufen, die ihre Tiere über das Internet oder in Zoohandlungen verkaufen. Wenn Sie von nicht angemeldeten Privatpersonen kaufen, wird Ihr Mastiff nicht im LOF eingetragen und als Listenhund betrachtet.

Schlaf

Kann der Mastiff draußen schlafen?

Der Mastiff kann ohne Probleme draußen schlafen und schlechtes Wetter stört ihn nicht, solange die klimatischen Bedingungen nicht extrem sind. Auch nachts kann er also Wache halten. Achten Sie allerdings darauf, dass Ihr Garten gut eingezäunt ist, damit er nicht ausreißt.

Die passende Hundehütte kaufen

Es ist wichtig, dass Ihr Mastiff sich in einem geeigneten Unterschlupf erholen kann. Aber wie wählt man die richtige Hundehütte aus? Beachten Sie folgende Tipps. Als Erstes sollten Sie eine Hundehütte auswählen, die zur Größe Ihres Hundes passt. Auch wenn der Mastiff ein imposanter Molosser ist, braucht er keine übermäßig große Hundehütte - und natürlich auch keine zu kleine. Wählen Sie einen Unterschlupf, der Ihren Hund in der Höhe um zehn Zentimeter überragt. 

Der zweite Punkt, den Sie berücksichtigen sollten, ist das Material der Hundehütte. Hundehütten aus PVC oder Kunststoff sind zwar oft günstiger, aber keine gute Investition, weil sie schlecht isoliert sind, was jedoch das wichtigste bei einer Hundehütte ist. Die Hütte muss Ihren pelzigen Freund vor Kälte und Hitze schützen. Wählen Sie also eine Hundehütte aus Holz, die sehr viel stabiler, wenn auch etwas teurer in der Anschaffung, ist.

Stellen Sie die Hundehütte an einer freien Stelle auf Ihrem Grundstück auf, die gleichzeitig wetter- und windgeschützt ist, falls möglich. Binden Sie Ihren Mastiff nicht vor der Hundehütte an, damit er sich bei Problemen oder Gefahren in Sicherheit bringen kann. 

Falls möglich, stellen Sie die Hundehütte während des Sommers in den Schatten. Sie können auch eine Hundehütte mit schrägem Dach kaufen, um den Wasserabfluss zu fördern, wenn Sie in einem Gebiet leben, das für starke Regenfälle bekannt ist. Ansonsten ist eine Hundehütte mit flachem Dach vollkommen in Ordnung.

Der passende Hundekorb für den Mastiff

Natürlich können Sie Ihren Molosser auch in Ihrer Wohnung schlafen lassen. Auch so wird der Mastiff Wache halten, aber es ist genauso wichtig, dass Sie ihm einen bequemen und angenehmen Schlafplatz einrichten.

  • Worauf muss man bei der Auswahl achten?

Wie auch die Hundehütte sollte auch der Korb der stattlichen Größe Ihres Mastiffs entsprechen. Sie müssen allerdings nicht übertreiben und einen viel zu großen Hundekorb kaufen. Hunde mögen es im Allgemeinen, wenn sie sich gut aufgehoben fühlen. Wenn das bei Ihrem Mastiff der Fall ist, wählen Sie einen Korb mit hochgezogenen Rändern. Ansonsten können Sie sich auch für einen Teppichkorb, ein Kissen, eine Decke oder sogar ein Sofa entscheiden.

Achten Sie auch auf das Material des Hundekorbes und berücksichtigen Sie in diesem Sinne Temperament Ihres Mastiffs. Wenn er eher dazu neigt, an Möbeln und Gegenständen zu knabbern, dann sollten Sie einen Korb aus Kunststoff wählen, der sehr viel stabiler ist als andere. Ansonsten gibt es auch Körbe aus Leder oder Stoff, die zwar nicht so lange halten, aber bequemer sind. Wir raten Ihnen auf jeden Fall davon ab, einen Weidenkorb zu kaufen, da diese Art von Körben, wenn sie einmal zerknabbert sind, eine echte Gefahr für Hunde darstellen.

  • Wo sollte man den Hundekorb aufstellen?

Stellen Sie den Schlafplatz Ihres Hundes in einer ruhigen Ecke Ihrer Wohnung auf, in der kein Lärm herrscht. In der Regel eignet sich das Wohnzimmer sehr gut. Die Hauptsache ist, dass Ihr Mastiff nicht die ganze Zeit gestört wird. Wenn Sie Kinder haben, sollten Sie diesen beibringen, Ihren vierbeinigen Freund schlafen zu lassen, damit es nicht zu ungewollten Unfällen kommt.

  • Kann er in meinem Zimmer schlafen?

Vielleicht möchten Sie Ihren Hund in Ihrem Schlafzimmer schlafen lassen, haben aber gehört, dass das eine schlechte Idee ist. Stimmt das? Die Antwort ist etwas komplizierter, da es verschiedene Faktoren zu berücksichtigen gibt.

Es stimmt, dass Sie Ihren Mastiff nicht bei sich schlafen lassen sollten, wenn er unter Trennungsangst oder übermäßiger Anhänglichkeit leidet, da dadurch unerwünschte Verhaltensweisen verstärkt werden könnten. Ebenso ist es wichtig, dass Ihr Hund seinen Platz in der Familie gut kennt.

Die Hygiene ist ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt. Er muss gegen Parasiten behandelt werden! Vermeiden Sie es auch, ihn auf Ihr Bett steigen zu lassen und lassen Sie ihn nicht ungefragt in den Raum. Bedenken Sie auch, dass Sie Ihren Mastiff nicht täglich bei sich schlafen lassen müssen. Sie können ihm sein Körbchen zwischendurch auch woanders in der Wohnung aufstellen.

Spiele und Aktivitäten für den Mastiff

Auch wenn er nicht so aktiv und lebhaft ist wie ein Jagd- oder Hütehund, muss sich der Mastiff regelmäßig die Beine vertreten. Machen Sie täglich einen Spaziergang von mindestens eineinhalb Stunden, damit er neue Gerüche erschnüffeln und sich austoben kann.

Nehmen Sie auch an Aktivitäten mit Ihrem Hund teil, wie zum Beispiel Canirando, aber achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht zu sehr anstrengen: dieser große Hund ist nicht für sportliche Höchstleistungen geschaffen. Achten Sie auch darauf, ihn nicht zu überfordern, besonders wenn er noch jung ist, denn der Mastiff hat empfindliche Gelenke.

Kaufen Sie außerdem genügend Hundespielzeug, damit er sich während Ihrer Abwesenheit beschäftigen kann und keine Langeweile aufkommt. Wählen Sie Spielzeug, das der Größe des Mastiffs entspricht und robust ist, da es sonst schnell von seinem kräftigen Kiefer zerstört werden könnte.

Braucht der Mastiff eine Hundeversicherung?

Die Versicherung für den Mastiff

In Deutschland ist die Regelung ob ein Hund versicherungspflichtig ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Je nachdem ob eine Rasse als sogenannter “Listenhund”, also als eventuell gefährlich, angesehen wird, ist eine zusätzliche Versicherung nötig oder nicht. 

  • In Bundesländern, in denen der Mastiff nicht als Listenhund angesehen wird:

In diesem Fall ist Ihr Molosser bereits durch Ihre Haftpflichtversicherung abgedeckt. Diese Versicherung kommt für die abhängigen Mitglieder Ihres Haushalts auf, z. B. für Haustiere oder Kinder.

Wenn Ihr Hund Schäden an fremdem Eigentum oder an anderen Personen verursacht, müssen Sie dafür aufkommen. Die Versicherung übernimmt einen Teil dieser Erstattung, vorausgesetzt, die Umstände des Vorfalls sind durch Ihren Vertrag gut abgedeckt. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie Ihren Vertrag lesen. Machen Sie sich mit den Ausschlussklauseln vertraut. Viele Versicherungsgesellschaften werden Ihnen die Kosten nicht erstatten, wenn sie der Meinung sind, dass Sie den Unfall verursacht haben.

Zögern Sie nicht, die Angebote zu vergleichen, um das passendste auszuwählen. Sie können auch eine zusätzliche Hundeversicherung abschließen, die einen weiteren Schutz bietet.

  • In Bundesländern, in denen der Mastiff als Listenhund angesehen wird:

Wenn Ihr Molosser als Hund der Kategorie 2, als potenziell gefährlicher Listenhund, betrachtet wird, ist die Haltung oft an bestimmte Bedingungen geknüpft, meistens sind das:

  • Volljährigkeit

  • Polizeiliches Führungszeugnis 

  • Hundeführerschein bzw. Sachkundenachweis 

  • Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung

  • Erhöhte Hundesteuer 

  • Hund muss einen Wesenstest absolvieren

Derzeit gilt der Mastiff in Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg als Listenhund der Kategorie 2, was bedeutet, dass man diese Einstufung durch einen Wesenstest widerlegen kann. Informieren Sie sich allerdings vorab ausführlich, da jedes Bundesland seine eigenen Bestimmungen hat.

Eine Krankenversicherung für den Mastiff

Die Krankenversicherung für Hunde ist nicht obligatorisch, weder für Hunde, die im LOF eingetragen sind, noch für andere Hunde. Aber was ist eine Hundekrankenversicherung? Sie funktioniert nach demselben Prinzip wie unsere eigene: Sie können sich einen Teil der Tierarztkosten erstatten lassen, indem Sie einen Beitrag zahlen.

Die Krankenversicherung ist unter Hundebesitzern noch ziemlich unbekannt, kann sich allerdings als sehr nützlich erweisen. In Deutschland sind die Tierarztkosten oft hoch und manche Hundebesitzer können sie sich nicht leisten. Durch eine Krankenversicherung können Sie sicherstellen, dass Sie die Kosten für die Behandlung Ihres Vierbeiners tragen können.

Auch bei dieser Versicherung ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Vertrag genau durchlesen und die Angebote vergleichen, um das auszuwählen, das am besten zu Ihnen passt. Achten Sie vor allem auf die Ausschlussklauseln, da sie bestimmen, ob Sie Anspruch auf eine Kostenerstattung haben oder nicht. Lassen Sie sich nicht überraschen! Die meisten Krankenkassen weigern sich außerdem, die Kosten für Hunde zu übernehmen, die zu alt oder bereits erkrankt sind.

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