STRESS UND ANGSTZUSTÄNDE BEIM HUND: SYMPTOME UND BEHANDLUNG

Stress ist ein immer hĂ€ufiger auftretendes Gesundheitsproblem, das Menschen sowie Tiere betrifft. WĂ€hrend wir Menschen unser Leben hektisch bewĂ€ltigen, kann sich der Stress auch auf unsere Haustiere ĂŒbertragen. Allerdings gibt es auch andere GrĂŒnde, warum Hunde unter Stress leiden, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so ersichtlich sind. Es ist deshalb wichtig, seinen Hund gut zu kennen und erste Anzeichen fĂŒr Stress identifizieren zu können, bevor dieser zu ernsthaften Erkrankungen fĂŒhrt.

Anzeichen fĂŒr Stress beim Hund

Stress bei Hunden kann verschiedene Symptome auslösen. Es ist wichtig, einen Blick darauf zu haben und einschĂ€tzen zu können, ob es sich um eine vorĂŒbergehende oder ganz natĂŒrliche VerĂ€nderung handelt. Wenn euch jedoch auffĂ€llt, dass manche Symptome ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum anhalten und sich verschlimmern, solltet ihr handeln. In den meisten FĂ€llen Ă€ußert sich Stress in merkbaren VerhaltensverĂ€nderungen und AngstzustĂ€nden. Zögert deshalb nicht, euren Tierarzt aufzusuchen.

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Ein Angstzustand beim Hund ist ein psychologisches und gleichzeitig körperliches Leiden. Folgende Anzeichen können darauf hinweisen, dass euer Hund darunter leidet:

👉 ÜbermĂ€ĂŸiges Putzen

Gestresste Hunde putzen sich ĂŒbermĂ€ĂŸig, lecken sich die Genitalien oder beißen sich sogar selbst. Dies kann zu Wunden oder kahlen Stellen im Fell fĂŒhren. Wenn ihr feststellt, dass euer Hund sich plötzlich ĂŒbermĂ€ĂŸig putzt, solltet ihr nach dem Grund fĂŒr den Stress suchen.

👉 Aggressives Verhalten

Wenn euer Hund plötzlich knurrt, die ZĂ€hne zeigt und aggressiv wirkt, zeugt das von einer großen Unsicherheit. Er will sich schĂŒtzen und leidet an einem Angstzustand.

👉 Gesundheitsprobleme

Vielleicht stellt ihr fest, dass euer Hund viel mehr oder viel weniger schlĂ€ft als sonst. Dabei kann es sich um eine Depression handeln. Ähnliche Symptome dafĂŒr sind langanhaltender Durchfall oder Erbrechen. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Hund vielleicht wirklich krank ist oder an einer Magendrehung leidet, sucht einen Tierarzt auf. Stress kann darĂŒber hinaus zu Gewichtsverlust oder Fellausfall fĂŒhren.

👉 HyperaktivitĂ€t

Ein Angstzustand beim Hund kann sich in HyperaktivitĂ€t Ă€ußern. StĂ€ndiges Hin- und Herlaufen, Bellen und GerĂ€usche können ein Zeichen fĂŒr Stress sein. Gleichzeitig könnte euer Hund plötzlich sehr anhĂ€nglich werden und stĂ€ndig Aufmerksamkeit wollen. Wenn ihr nicht zu Hause seid, beginnt er vielleicht, Möbel zu zerstören. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass euer Hund unter Stress steht. Vielleicht ist er einsam, hat TrennungsĂ€ngste oder darf nicht oft genug nach draußen.

👉 StĂ€ndige Unruhe und Anspannung

Wenn euer Hund stĂ€ndig unruhig ist und sich nach Gefahren umschaut, leidet er wahrschheinlich an AngstzustĂ€nden. Dabei sind ein paar Anzeichen offensichtlicher als andere. Angelegte Ohren, aufgerissene Augen, erweiterte Pupillen, angespannter Schnurrbart sind alles Anzeichen fĂŒr ein gestresstes Tier. Wenn euer Hund die ganze Zeit angespannt ist und ihr ihn gar nicht beruhigen könnt, ist dies ein weiterer Hinweis auf Stress.

👉 Verhaltensstörungen

Es gibt Anzeichen, die ebenfalls auf Stress beim Hund hinweisen können und nicht immer sofort ersichtlich sind:

  • ÜbermĂ€ĂŸiges GĂ€hnen

  • Zittern

  • Hecheln ohne Grund (und damit zusammenhĂ€ngendes Herzrasen)

  • ÜbermĂ€ĂŸiger Speichelfluss

  • Etc.

Wie kann man einem Hund mit AngstzustÀnden am besten helfen?

Wenn euer Hund unter Angst leidet, solltet ihr zuerst versuchen herauszufinden, wo das Problem herkommt. Sonst lindert ihr zwar die Symptome bei eurem Vierbeiner, aber beseitigt nicht den Auslöser des Problems. Euer Hund könnte schnell wieder in seinen alten Zustand zurĂŒckverfallen.

Hunde sind soziale Wesen, die SabilitĂ€t und Stimulation benötigen. Wenn euer Hund zu oft und zu lang drinnen eingesperrt ist, könnte das der Grund fĂŒr seein Leiden sein. Besonders große Hunde brauchen meist viel Platz, um ihrer Energie freien Lauf lassen zu können. GrundsĂ€tzlich reagieren aber alle Hunde sensibel auf plötzliche VerĂ€nderungen in ihrer tĂ€glichen Routine. Beachtet auch, dass Hunde oft das Verhalten und den GemĂŒtzustand ihrer Besitzer wiederspiegeln. Wenn ihr euch selbst nicht gut fĂŒhlt, kann das ein Grund fĂŒr Stress bei eurem Hund sein.

Um zu verstehen, warum euer Hund unter Stress leidet, solltet ihr wissen, was ihn negativ beeinflussen kann:

  • Ein Umzug

  • Ein Todesfall oder ein Neuankömmling in der Familie

  • neues Haustier

  • Eine ErnĂ€hrungsumstellung oder schlechtes Futter

  • Einsamkeit oder Langeweile

  • TrennungsĂ€ngste

  • Unbekannte GerĂ€usche (Feuerwerk, SchĂŒsse o.Ă€.)

  • Zu viele Besucher im Haus

  • Gesundheitliche Probleme, Schmerzen

  • Ein Trauma aus der Vergangenheit

  • Eine Lebensmittelvergiftung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eurem Hund zu helfen. Ihr solltet euch selbst fĂŒr ihn einsetzen und gleichzeitig einen Tierarzt oder Verhaltensforscher zur Rate ziehen.

  • Versucht, Situationen zu vermeiden, die eurem Hund Angst machen

  • Beruhigt ihn, wenn er sich unsicher fĂŒhlt (mit Streicheln oder Leckerli)

  • Versucht seine Routine zu verbessern

  • Gebt ihm viel Aufmerksamkeit

  • Macht draußen Sport mit ihm

  • Versucht, dass euer Hund lernt mit den Auslösern der Angst umzugehen (nie mit Gewalt!)

ZusĂ€tzlich zu regelmĂ€ĂŸigem Verhaltenstraining können Medikamente oder natĂŒrliche Stoffe das Wohlbefinden eures Hundes verbessern:

  • Homöopathische Medikamente von eurem Tierarzt

  • NahrungsergĂ€nzungsmittel

  • Pheromonsprays

  • Ätherische Öle fĂŒr Hunde

  • BachblĂŒten

👉 Wie können TrennungsĂ€ngste ĂŒberwunden werden?

Der Hauptauslöser fĂŒr Stress beim Hund sind TrennungsĂ€ngste, weil Herrchen oder Frauchen aus dem Haus gehen. Um diesen entgegenzuwirken, könnt ihr ebenfalls Verhaltenstraining einsetzen. Das Ziel ist es, eure Abwesenheit zu etwas ganz Normalem zu machen:

  • Lenkt euren Hund ab, wenn ihr das Haus verlasst (mit Spielzeugen oder Futter)

  • Versucht die Routine, die ihr bei eurem Gehen habt (SchlĂŒssel nehmen, TĂŒr aufmachen etc.) auch zu anderen Zeitpunkten einzufĂŒhren, damit euer Hund sie nicht mehr mit eurer Abwesenheit assoziiert

  • Gebt eurem Hund keine Aufmerksamkeit, wenn ihr nur fĂŒr kurze Zeit weg wart

  • BegrĂŒĂŸt euren Hund nicht direkt ĂŒberschwĂ€nglich, wenn ihr nach Hause kommt, sondern behandelt ihn so wie immer

  • Sorgt dafĂŒr, dass euer Hund euch nicht ĂŒberallhin im Haus folgt, sodass keine AbhĂ€ngigkeit von eurer Anwesenheit entstehen kann

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