GESUNDHEIT DES DOBERMANNS

Der Dobermann ist ein sehr robuster Hund, der nicht anfällig für viele gängige Krankheiten ist, wenn seine Haltungsbedingungen respektiert werden. Allerdings gibt es bestimmte Beschwerden, die aufgrund seiner körperlichen Merkmale öfter auftreten und deren Anzeichen Haltern bekannt sein sollten. Dobermänner haben sehr empfindliche Mägen und leiden häufiger unter Gelenkbeschwerden. Allerdings kann man diesen Problemen mit einer guten Ernährung und regelmäßigen Tierarztbesuchen vorbeugen und somit ihre Gesundheit fördern. Ein gesunder Dobermann kann bis zu 12 Jahre alt werden!

Gesundheit des Dobermanns: Stärken

Dobermänner sind robuste Hunde, die in der Regel sehr gesund sind. Sie eignen sich für körperliche Arbeit und ein Leben im Freien. Wenn ihre Haltungsbedingungen respektiert werden, bleiben sie auch bis ins hohe Alter aktiv und glücklich. Krankheitsrisikos können verringert werden, indem man seinen Dobermann gut ernährt und pflegt. Dazu gehören auch die Fell-, Zahn- und Ohrenpflege.

Gesundheit des Dobermanns: Schwächen

Dobermänner haben ein kurzes Fell, das nicht gut gegen extreme Temperaturen gewappnet ist. Die Rasse besitzt keine Unterwolle, sodass sie sowohl Hitze, Kälte und Feuchtigkeit nicht besonders gut standhält. Man sollte seinen Dobermann deshalb nicht draußen schlafen lassen.

Häufig auftretende Krankheiten beim Dobermann sind Mittelohrentzündungen, besonders bei Hunden ohne kupierte Ohren. Außerdem ist die Rasse anfällig für Hüftdysplasien und Herzbeschwerden. Einige Dobermänner leiden auch unter dem Von-Willebrand-Syndrom. Bestimmte Knochenkrankheiten wie Panostitis können auftreten, wenn ein Dobermann sich im Wachstum befindet. In manchen Fällen spricht man hierbei auch vom Wobbler-Syndrom, einer erblich bedingten Knochenanomalie, die besonders häufig bei Pferden auftritt.

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Gesundheit des Dobermanns: Anfälligkeit für Krankheiten

Dobermänner sind in der Regel robust, doch bestimmte Krankheiten sind erblich bedingt. Die Anzeichen lassen sich meist schon im Welpenalter erkennen.

👉 Hüftdysplasie

Hüftdysplasien treten häufiger bei großen und schweren Hunderassen auf. Die Erkrankung ist erblich bedingt und führt zu einer Deformation des Oberschenkelknochens während des Wachstums eines Welpen. Die ersten Anzeichen der Krankheit sind häufig ein leichtes Humpeln, Koordinationsschwierigkeiten und ein wachsendes Desinteresse an sportlichen Aktivitäten. Bei manchen Hunden können allerdings auch bis ans Lebensende gar keine Symptome auftreten. Bestimmte Maßnahmen wie eine qualitative Ernährung und Vermeidung von Übergewicht können einer ausgeprägten Dysplasie vorbeugen.

Falls die Krankheit schon weit fortgeschritten ist, ist eine Operation meist die einzige Lösung, um die Bewegungsfreiheit des Hundes zu erhalten. Aus diesem Grund ist es wichtig, seinen Dobermann regelmäßig und schon in frühem Alter von einem Tierarzt untersuchen zu lassen, damit seine Gesundheit erhalten bleibt.

👉 Dilatative Kardiomyopathie

Es handelt sich um eine Herzkrankheit, die vermehrt bei Hunden auftritt. Sie wird durch eine Anomalie des Herzmuskels ausgelöst, die zu einer Verkleinerung der Herzgefäße und einer Beeinträchtigung der Herzkontraktion führt. Das Herz kann folglich nicht genug Blut pumpen, um alle Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Gleichzeitig kann sich Blut im Herz ansammeln und zu Thrombosen führen. Ein Symptom für die Krankheit ist ein vergrößertes Herz.

Dilatative Kardiomyopathie kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Dazu zählen genetische Voraussetzungen einer bestimmten Rasse, die Ernährung und Vorerkrankungen. Leider gibt es heute noch keine einheitliche Behandlung oder Heilung für die Krankheit.

👉 Von-Willebrand-Syndrom

Bei der Von-Hillebrand-Krankheit handelt es sich um eine vererbte Blutgerinnungsstörung beim Dobermann. Hunden, die an dieser Krankheit leiden, weisen einen Mangel an sogenannten Willebrand-Faktoren auf, die für die Gerinnung des Blutes sorgen. Es gibt 3 Ausprägungen der Krankheit (1,2,3), die von leicht zu schwer reichen. Die letzten beiden Typen sind gefährlich und können besonders bei schweren Verletzungen tödlich ausgehen.

  • Es wird empfohlen, seinen Dobermann vor jedem chirurgischen Eingriff testen zu lassen, um Risiken vorzubeugen.