DALMATINER

Der Dalmatiner wurde nicht zuletzt durch den berühmten Disneyfilm in aller Welt bekannt und hat Generationen von Kindern und Erwachsenen geprägt. Erkennbar an seinem gefleckten Fell, bleibt dieser schöne Hund nicht unbemerkt. Genetisch musste diese Rasse aber leiden, um der Nachfrage gerecht zu werden. Mittlerweile ist die Popularität des Dalmatiners etwas abgeflaut. Dennoch bleibt er ein beliebter Hund für die ganze Familie.

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Dalmatiners

Über die Ursprünge des Dalmatiners ist man sich tatsächlich bis heute noch nicht ganz sicher. Ähnliche Hunde wurden bei den Ägyptern ausgemacht, aber es gibt keine Beweise dafür, dass es sich tatsächlich um Dalmatiner handelt. Dalmatien, eine Region in Kroatien, nach der die Rasse benannt wurde, wird sogar die Urheberschaft zugeschrieben. Grund dafür sind Chroniken aus dem 14. und 18. Jahrhundert, die belegen, dass es in dieser Region einen dem Dalmatiner ähnlichen Hund gegeben hat. 

Obwohl der Dalmatiner von der Fédération Cynologique Internationale als Laufhund eingestuft wird, wurde er von den Kutschern als Begleithund gehalten. Daher auch das bis heute gute Verhältnis dieser Rasse zu Pferden. Der erste Standard des Dalmatiners wurde 1882 von Vero Shaw verfasst und 1890 offiziell anerkannt. Interessanterweise war der Dalmatiner in den USA lange Zeit Maskottchen der Feuerwehr.

Heute wird der Dalmatiner nur noch sehr selten zum Jagen verwendet, da Jäger in der Regel andere Rassen bevorzugen. Er ist in erster Linie ein Gesellschaftshund.

Die Rasse wurde 1955 von der FCI endgültig anerkannt.

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Körperliche Merkmale des Dalmatiners

Mit seinem einzigartigen Fell ist es für diesen Hund schwierig, unbemerkt zu bleiben. Außerdem ist der Dalmatiner ein Hund von mittlerer bis großer Statur, was ihn ebenfalls auffällig macht. Hündinnen erreichen eine Schulterhöhe von 54 bis 59 cm und Rüden eine Schulterhöhe von 56 bis 61 cm. Das Gewicht liegt zwischen 24 und 29 kg bei Hündinnen und zwischen 27 und 32 kg bei Rüden.

Der Dalmatiner gehört zur FCI-Gruppe 6: Laufhunde, Blutspürhunde und verwandte Rassen.


Körper: Der Dalmatiner hat eine harmonisch proportionierte Silhouette. Er ist muskulös, kräftig und sehr beweglich, was man sofort erkennt. Die Oberlinie ist gerade, mit einer nicht zu breiten Brust, aber einer starken und muskulösen Lende.

Kopf: Der Kopf ist lang und im Verhältnis zum Rest des Körpers gut proportioniert. Die Stirn ist mäßig und die Stirnfurche leicht ausgeprägt. Die Nase ist bei Hunden mit schwarzen Flecken schwarz und bei Hunden mit leberfarbenen Flecken braun.

Ohren: Die Ohren des Dalmatiners haben die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit leicht abgerundeten Enden und sitzen hoch am Kopf an.

Augen: Die Augen sind rund, mittelgroß und stehen leicht auseinander. Bei Hunden mit schwarzen Flecken sind sie eher dunkel und bei Hunden mit leberfabenen Flecken sind sie heller. Blaue oder helle Augen sind unerwünscht.

Rute: Die Rute des Dalmatiners ist am Ansatz eher dick, verengt sich aber zur Spitze hin. Er wird säbelförmig getragen.

Fell: Das Fell des Dalmatiners ist kurz, hart und dicht und sehr glänzend.

Farbe: Laut Rassestandard des Dalmatiners werden nur zwei Fellfarben akzeptiert.

  • Weiß mit schwarzen Flecken

  • Weiß mit Leberflecken

Der typische Charakter des Dalmatiners

Diese Hunderasse hat ein recht eigenes Temperament. Tatsächlich ist der Dalmatiner vom Charakter her recht stur. Außerdem ist er sehr sensibel, man als Besitzer geschickt mit ihm umgehen muss, um ihn nicht zu überfordern. Der Dalmatiner ist trotz allem ein sehr liebevoller und freundlicher Hund, der ziemlich unabhängig ist und nicht wirklich zum Bellen neigt. Er hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt und eignet sich gut als Wachhund.

Wie verhält er sich mit anderen?

Der Dalmatiner ist kein aggressiver Hund. Fremden gegenüber verhält er sich eher zurückhaltend, steht seiner Familie aber sehr nahe. Er genießt die Gesellschaft von Kindern und ist sehr verspielt, allerdings muss man aufpassen, dass die Kleinen ihn nicht unabsichtlich verletzen. Er ist anderen Tieren gegenüber recht offen und kann auch mit Katzen zusammenleben. Wenn Sie Nagetiere haben, sollten Sie allerdings aufpassen, der Dalmatiner könnte Sie als Beute ansehen!

Zu wem passt er?

Trotz seiner enormen Beliebtheit ist der Dalmatiner nicht unbedingt ein Hund, der für jeden geeignet ist, was vor allem an seinem eigensinnigen Charakter liegt. Leider ist er Opfer seines eigenen Erfolgs geworden und viele Dalmatiner, die von Besitzern adoptiert wurden, die nicht in der Lage waren, sich um sie zu kümmern, sind leider ausgesetzt worden. Vor allem für sportliche Menschen ist der Dalmatiner ein wunderbarer Begleiter. Es ist auch ratsam, sich bereits mit Hunden auszukennen, bevor man einen Dalmatiner adoptiert. Dieser Hund wird nicht für eine Erstadoption empfohlen.

Die Lebenserwartung des Dalmatiners und rassetypische Krankheiten

Die durchschnittliche Lebenserwartung des Dalmatiners liegt zwischen 12 und 14 Jahren. Er ist ein recht abgehärteter Hund, dessen Lebenserwartung der von anderen Hunden gleicher Größe und Statur entspricht. Auch wenn diese Rasse also eine recht solide Grundgesundheit hat, sollte man nicht davon ausgehen, dass ein Dalmatiner nie erkranken wird. Außerdem ist er anfällig für bestimmte Krankheiten, die mehr oder weniger schwerwiegend sein können. 

Dazu gehört auch die Taubheit. Der Dalmatiner ist anfällig für Hörstörungen und schätzungsweise 20 bis 30 % der Dalmatinerwelpen sind davon betroffen. Mithilfe von Tests kann das allerdings schnell festgestellt werden. Eine weitere Besonderheit des Dalmatiners ist, dass er Harnsäure schlechter ausscheidet, weswegen er anfällig für die Bildung von Harnsteinen ist, genauso wie für Megaösophagus und Hüftdysplasie.

Haltungsbedingungen für einen Dalmatiner

Kann man mit einem solchen Hund in einer Wohnung leben? Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz eindeutig. In der Tat kann sich der Dalmatiner an das Leben in einer Wohnung gewöhnen, wenn er regelmäßig Gassi gehen kann und sein Besitzer viel für ihn da ist. Seine idealen Lebensbedingungen sind allerdings in einem Haus mit einem großen Garten, in dem er sich ganz wie er es mag, austoben kann.

Das heißt aber nicht, dass, nur wenn Sie ein Grundstück zur Verfügung zu haben, Sie sich nicht um Ihren vierbeinigen Freund kümmern müssen, ganz im Gegenteil. Ihr Hund muss trotzdem spazieren gehen, um sich die Pfoten zu vertreten und neue Eindrücke zu sammeln. Ein Dalmatiner in einer Wohnung, der täglich ausgedehnte Spaziergänge machen kann, wird sehr viel glücklicher sein als ein Dalmatiner, der in einem Garten eingesperrt ist.

Wie muss man einen Dalmatiner erziehen?

Wenn Sie einen Hund adoptieren, müssen Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, ihn zu erziehen. Nur so kann er sich in Ruhe in seiner Umgebung einfinden. Die Erziehung des Dalmatiners ist jedoch alles andere als eine leichte Aufgabe. Aufgrund seines eher sturen Temperaments ist dieser Hund nicht immer bereit, zu gehorchen. Außerdem ist er sehr sensibel und jede Art von Gewalt könnte ihn verstören. Sie sollten konsequent, aber niemals ungerecht vorgehen. Seien Sie geduldig und verständnisvoll und schimpfen Sie Ihren Dalmatiner nicht. Wenn Sie Probleme haben bei der Hundeerziehung haben, wenden Sie sich ruhig an einen Hundetrainer oder eine Welpenschule.

Worauf muss man bei der Ernährung eines Dalmatiners achten?

Wie jedem Hundebesitzer liegt Ihnen die richtige Ernährung Ihres vierbeinigen Freundes am Herzen. Manchmal kann es allerdings ganz schön schwierig erscheinen, die richtige Wahl für die Ernährung Ihres Dalmatiners zu treffen. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Angeboten, bei denen es nicht immer leicht ist, den Überblick zu behalten. Hier sind daher unsere Tipps, um den Durchblick zu behalten:

Darauf achten, wo man einkauft

Hundefutter ist in Supermärkten, Zoohandlungen, beim Tierarzt und sogar im Internet erhältlich. Die im Supermarkt verkauften Produkte haben zwar den Vorteil, dass sie recht günstig sind, aber die Qualität hält bei weitem nicht Schritt. Wir raten Ihnen daher davon ab, das Futter für Ihren Hund dort zu kaufen. Für ein paar Euro mehr kann man anderswo sehr viel hochwertigeres Hundefutter bekommen.

Darauf achten, was man füttert

Die einzige Möglichkeit, herauszufinden, was Sie Ihrem Dalmatiner füttern, besteht darin, die Zusammensetzung der Produkte zu analysieren. Dafür gibt es nur einen Weg: lesen Sie die Inhaltsangaben auf dem Hundefutter genau durch. Schauen Sie sich die Zutatenliste an und schließen Sie Produkte, die viele Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker enthalten, direkt aus.

Tierische Proteine vorziehen

Hunde sind und bleiben Fleischfresser. Manchmal werden sie natürlich auch etwas Obst oder Gemüse fressen, aber der Großteil ihrer Ernährung sollte aus tierischem Protein bestehen. Wählen Sie Trockenfutter oder Nassfutter mit einem Proteingehalt von mindestens 28 %, um den Nährstoffbedarf Ihres Hundes zu decken. Pflanzliche Proteine sollten nicht völlig ausgelassen werden, aber sie sollten nicht den Großteil des Proteingehalts ausmachen. Achten Sie darauf, dass das verwendete Fleisch von guter Qualität ist und die Herkunft auf dem Etikett angegeben ist.

Nicht zu viele Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sollten nicht komplett ausgelassen werden. Auch wenn zu viel des Guten natürlich schädlich ist, weil es zu Gewichtszunahme und Diabetes führt, ist die Aufnahme von Kohlenhydraten für das reibungslose Funktionieren des Körpers notwendig. Achten Sie lediglich darauf, dass der Kohlenhydratanteil nicht zu hoch ist.

Nahrungsergänzungsmittel verwenden

Manchmal muss man bei einem Dalmatiner auf ganz bestimmte Probleme abzielen, ohne seine Ernährung direkt zu ändern. In diesem Fall kommen Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel. Sie können sich auf einen bestimmten Aspekt der Gesundheit Ihres Hundes konzentrieren. Grünlippmuschel eignet sich z.B. gut bei Gelenkproblemen, während Bierhefe hervorragend für das Fell ist.

Die Ernährung an die Bedürfnisse anpassen

Ihr Hund sollte sich nicht an seine Ernährung anpassen müssen, sondern umgekehrt. Es ist sehr wichtig, dass die Nahrung Ihres Dalmatiners genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Diese Bedürfnisse werden sich im Laufe des Lebens eines Hundes ändern. Die Nahrung eines Welpen ist nicht dieselbe wie die eines erwachsenen, älteren, sterilisierten oder kranken Hundes. Stellen Sie das Futter Ihres Dalmatiners allerdings nicht um, ohne vorher mit Ihrem Tierarzt gesprochen zu haben.

Alternative Futterarten für Ihren Dalmatiner

Vielleicht möchten Sie Ihren Hund nicht mit industriell hergestelltem Futter ernähren. Welche Alternativen gibt es? Ganz einfach, Sie bereiten die Mahlzeiten für Ihren Dalmatiner selbst zu. Aber Vorsicht: Sie sollten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Tierarzt mit der Zubereitung beginnen, damit Sie auch nur das Beste für Ihren Hund auswählen.

  • Haushaltsration: Bei dieser Futterart wird gekochtes Fleisch und etwas gekochtes Gemüse zubereitet, das sorgfältig ausgewählt werden sollten. Achten Sie genau auf für Hunde giftige Lebensmittel, damit Sie Ihren Dalmatiner nicht vergiften.

  • BARF-Futter: Dieses Futter ist sehr speziell und erfordert eine intensive Vorbereitung. Die Portionen werden aus rohem Fleisch und rohen Innereien zusammengestellt und mit etwas gekochtem Gemüse vermischt. Diese Diät soll der ursprünglichen Ernährung von Hunden so nahe wie möglich kommen. Lassen Sie sich allerdings von Ihrem Tierarzt beraten, um Fehler zu vermeiden!

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Pflege und Hygiene des Dalmatiners

  • Impfungen: 50 bis 70 Euro

  • Hundefutter: 60 bis 80 Euro

  • Hundesteuer: ab 35 Euro im Jahr, je  nach Wohnort

  • Monatliches Budget: 70 bis 90 Euro

Die Fellpflege eines Dalmatiners ist recht simpel, da sein Fell kurz, hart und glatt ist. Bürsten Sie es ein- bis zweimal pro Woche und während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst drei- bis viermal pro Woche, immer mit einer entsprechenden Bürste. Nutzen Sie das Bürsten auch, um regelmäßig zu überprüfen, ob die Haut gesund ist oder Anzeichen von Reizungen oder ähnlichem zeigt.

Baden können Sie Ihren Dalmatiner dann ein- bis zweimal im Jahr. Öfter ist das nicht nötig - kann sogar zu Hautkrankheiten führen - es sei denn, er ist sehr schmutzig oder riecht unangenehm. Wenn der schlechte Geruch auch nach dem Baden noch anhält, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, da es ein Anzeichen von Hautkrankheiten seien kann. Verwenden Sie stets für Hunde geeignete Shampoos - niemals Ihre eigenen Produkte! - und spülen Sie Ihren Hund mit lauwarmem Wasser ab, um ihn nicht zu verletzen.

Zur Pflege Ihres Dalmatiners gehört auch die Hygiene von Ohren und Augen. Überprüfen Sie diese mindestens einmal pro Woche und reinigen Sie sie mit Kochsalzlösung oder einer anderen geeigneten Lotion. Bei chronischem Ausfluss aus den Augen sollten Sie nicht zu lange warten und einen Termin beim Tierarzt vereinbaren. 

Denken Sie daran, auch die Zähne Ihres Dalmatiners zu putzen, um seine Mundhygiene aufrechtzuerhalten, da auch diese seine Gesundheit beeinträchtigt! Zahnstein beispielsweise muss so früh wie möglich angegangen werden, da Sie andernfalls die Zähne Ihres Hundes beim Tierarzt unter Vollnarkose entkalken lassen müssen.

Auch die tierärztliche Betreuung ist sehr wichtig, um Ihren Vierbeiner gesund zu halten. Lassen Sie ihn jedes Jahr impfen: einige Krankheiten sind selbst bei Behandlung tödlich und nur die Impfung bietet einen wirksamen Schutz (Parvovirose, Staupe). Denken Sie auch an Antiparasitika gegen Zecken und Flöhe sowie an Wurmkuren.

Wie viel kostet ein Dalmatiner beim Züchter?

Der Preis für einen Dalmatiner beim Züchter liegt zwischen 500 und 1500 Euro. Die Adoption eines Rassehundes erfordert immer ein recht hohes Budget, zu dem später noch weitere Ausgaben hinzukommen, wie für Futter, Spielzeug, Tierarztbesuche und Zubehör.

Der Preis für einen Dalmatinerwelpen richtet sich nach verschiedenen Kriterien:

  • Der Ruf des Züchters. Je gefragter ein Züchter ist, desto höher sind seine Preise.

  • Ist der Welpe nur als Begleithund gedacht, wird er zur Zucht verwendet oder soll er an Wettbewerben teilnehmen? Hunde, die als Begleithunde gehalten werden, sind in der Regel günstiger.

  • Sind die Eltern des Welpen mit Orden und/oder als Champions ausgezeichnet? In diesem Fall kann es sein, dass die Züchter ebenfalls höhere Preise verlangen.

Es ist wichtig, die richtige Zuchtstätte auszuwählen. Besuchen Sie sie vorher, um sich über die Lebensbedingungen der Welpen und der Mutter zu informieren. Stellen Sie dem Züchter außerdem alle nötigen Fragen. Ein guter Züchter hat nicht mehr als drei Rassen bei sich zu Hause und kennt sie in- und auswendig. Er wird Ihnen auch Fragen stellen, um sicherzugehen, dass er seine Welpen einer Person anvertraut, die sich gut um ihn kümmern kann.

Wenn Sie keinen Welpen bei einem Züchter kaufen möchten oder können, haben Sie auch die Möglichkeit einen Dalmatiner zu adoptieren, sei es von einem Tierheim oder Verein, da viele Dalmatiner leider auch ausgesetzt werden. Meiden Sie in jedem Fall Tierhandlungen sowie Anzeigen von Privatpersonen im Internet.

Die passenden Schlafbedingungen eines Dalmatiners

Kann ein Dalmatiner auch draußen schlafen?

Der Dalmatiner kann durchaus auch im Freien schlafen, solange es die Wetterbedingungen zulassen. Bedenken Sie, dass sein kurzes Fell ihn nicht gut vor Kälte schützt. Wenn es also zu kalt wird, ist es besser, Ihren Dalmatiner in der Wohnung zu halten.

Es ist wichtig, dass Sie einen bequemen und geeigneten Schlafplatz für Ihren vierbeinigen Freund besorgen, damit ihr Dalmatiner auch wirklich gut schläft. Für draußen sollten Sie also eine Hundehütte aus Holz besorgen, die sehr viel besser isoliert und stabiler ist als Plastik- oder PVC-Hütten. Sie können ihm seine Hundehütte auch auf Stelzen stellen, um ihn besser vor Parasiten zu schützen. Die Größe der Hundehütte sollte an die Größe des Hundes angepasst sein, das heißt etwa 10 cm höher als Ihr Hund groß ist.

Im Sommer können Sie die Hundehütte ruhig in den Schatten stellen und stellen Sie Wassernäpfe mit frischem Wasser in der Nähe auf. Außerdem sollten Sie Ihren Dalmatiner niemals vor der Hundehütte anbinden, damit er kommen und gehen kann, wie er möchte. Denken Sie allerdings daran, Ihr Grundstück gut einzuzäunen, damit Ihr pelziger Begleiter nicht ausreißt.

Der richtige Hundekorb für einen Dalmatiner

Natürlich können Sie Ihren Dalmatiner auch bei sich drinnen schlafen lassen. Wie bei der Hundehütte sollten Sie auch für drinnen ein Körbchen wählen, das zur Größe Ihres Hundes passt, also weder zu groß noch zu klein ist. Hunde mögen es, wenn sie sich gut aufgehoben fühlen, also kann das Körbchen ruhig auch einen höheren Rand haben. Andere haben allerdings einen spezielleren Geschmack und ziehen Teppichkörbe, Kissen oder Hundesofas vor. Probieren Sie es aus!

Aus welchem Material der Hundekorb sein sollte, hängt weitgehend vom Charakter Ihres Dalmatiners ab. Für einen Hund, der dazu neigt, alles anzuknabbern und zu zerstören, ist es wahrscheinlich besser, einen Korb aus Kunststoff zu wählen, der sehr viel widerstandsfähiger ist. Kunststoffkörbe sind außerdem leichter zu reinigen, aber weniger bequem. Wenn Sie das Körbchen für Ihren Dalmatiner aber mit Kissen oder einer Decke auslegen, sollte das kein Problem sein. Alternativ können Sie auch einen Korb aus Stoff oder Leder kaufen! Vermeiden Sie Weidenkörbe, da diese, wenn sie einmal zerknabbert werden, gefährlich für Ihren Vierbeiner sind, da er sich an den Ästen verschlucken könnte.

Richten Sie den Schlafplatz für Ihren Dalmatiner in einer ruhigen Ecke Ihrer Wohnung ein, zum Beispiel im Wohnzimmer. Wenn Sie Kinder haben, bringen Sie ihnen bei, Ihren Hund in Ruhe schlafen zu lassen, ohne ihn zu abrupt zu wecken. Selbst der gutmütige Dalmatiner könnte in solchen Fällen verärgert reagieren.

Spiele und Aktivitäten für den Dalmatiner

Diese Hunderasse ist dafür bekannt, besonders aktiv zu sein. Umso wichtiger ist es, dass Ihr Dalmatiner jeden Tag die Möglichkeit hat, sich die Pfoten zu vertreten. Für sportliche Menschen ist er also genau der richtige Begleiter. Ihr Vierbeiner wird keine Probleme haben, Ihnen zum Beispiel beim Joggen zu folgen.

Sie können mit ihm auch an Hundeaktivitäten wie Agility teilnehmen. Auch wenn der Dalmatiner nicht immer gehorsam ist, wird er mit etwas Übung keine Probleme haben, Ihre Befehle zu befolgen.

Es ist außerdem wichtig, dass sich Ihr Dalmatiner während Ihrer Abwesenheit beschäftigen kann. Aus diesem Grund sollten Sie ihm ausreichend Spielzeug kaufen. Dalmatiner sind intelligente Hunde, Sie brauchen also auch regelmäßig geistige Anregungen, um wirklich ausgeglichen zu sein.

Braucht der Dalmatiner eine Versicherung?

In Deutschland sind nur Jagdhunde und sogenannte Listenhunde, die als gefährlich gelten, versicherungspflichtig. Der Dalmatiner wird als Laufhund eingestuft und wenn Sie ihn nicht tatsächlich zum Jagen einsetzen, müssen Sie ihn auch nicht zusätzlich versichern lassen.

Haustiere werden in der Regel durch Ihre Haftpflichtversicherung abgedeckt. Dank dieser Versicherung können Sie einen Teil der Kosten erstattet bekommen, die entstehen, wenn Ihr Hund andere Menschen oder fremdes Eigentum beschädigt. Es ist allerdings wichtig, dass Sie die Verträge genau durchlesen, denn die Versicherungsgesellschaften haben alle ganz bestimmte Erstattungsbedingungen sowie Ausschlussklauseln und Karenzzeiten. 

Und wie sieht es mit der Krankenversicherung für Hunde aus? Diese kann sehr nützlich sein und Ihnen bei hohen Tierarztkosten aushelfen. In Deutschland ist es nicht ungewöhnlich, dass die Rechnungen für Tierbehandlungen sehr hoch sind, sodass manche Tierbesitzer sie nicht bezahlen können und auf die Behandlung ihrer vierbeinigen Freunde verzichten müssen.

Um dies zu vermeiden, können Sie eine Krankenversicherung für Ihren Dalmatiner in Betracht ziehen. Gegen eine Gebühr können Sie sich so einen Teil der Kosten erstatten lassen. Lesen Sie die Verträge allerdings sorgfältig durch, insbesondere was Ausschlussklauseln und Karenzzeiten betrifft.