BASENJI

Kennen Sie den Basenji? Dieser Hund, der auch Kongo-Terrier genannt wird, kam erst spät nach Europa und ist bis heute noch recht selten.

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Basenji

Der Basenji ist eine sehr alte Hunderasse, die ursprünglich aus Afrika stammt. Die ersten schriftlichen Beschreibungen tauchten Ende des 19. Jahrhunderts auf, als die Europäer im Rahmen der Kolonialisierung des Kongo eintrafen. Mehrere Basenjis wurden nach Europa importiert, starben aber leider kurz darauf. Erst in den 1930er Jahren wurde in England und später in den USA von Henri Trefflich eine erste Zucht aufgebaut. Die Basenjis, die man heutzutage im Westen antrifft, stammen zweifellos von diesen Hunden ab.

Die Rasse wurde 1964 von der Fédération Cynologique Internationale offiziell anerkannt. Auch heute noch ist sie in Europa und Deutschland eine eher seltene Rasse und wird manchmal auch als Cheops-Hund bezeichnet. Er gehört zu den sogenannten Hunderassen vom Urtyp.

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Körperliche Merkmale des Basenji

Der Basenji ist ein kleiner Hund mit einem sehr leichten Körperbau:

  • Rüden erreichen eine Größe von 42 bis 43 cm und eine Gewicht 10 bis 11 kg.

  • Hündinnen erreichen eine Größe von 40 bis 41 cm und ein Gewicht von 9 bis 10 kg.

Der Unterschied zwischen Rüden und Hündinnen ist also sehr gering und generell unterscheidet sich das Temperament des Hundes nicht nach dem Geschlecht.

Der Basenji gehört zur FCI-Gruppe Nr. 5: Hunde vom Typ Spitz und vom Urtyp und trägt die Nummer 43.


Körper: Der Körper ist gut proportioniert und harmonisch, die Beine recht lang, der Rücken kurz und waagerecht, während die Brust tief angesetzt ist.

Kopf: Der Kopf ist faltig, mit einem flachen, fein ziselierten Schädel, der sich zur Schnauze hin verengt.

Ohren: Die Ohren sind klein und spitz. Sie sind nicht sehr dick, aufgerichtet und nach vorne zeigend.

Augen: Sie sind mandelförmig, dunkel und schräg angeordnet. 

Schwanz: Der Schwanz ist hoch angesetzt und in einer engen Schleife über den Rücken gerollt. Er kann eine einfache oder eine doppelte Schleife bilden.

Fell: Das Fell ist kurz, dicht, glänzend und von feiner Textur.

Farbe: Der Rassestandard akzeptiert verschiedene Farben:

  • Schwarz und Weiß,

  • Rot und Weiß,

  • Schwarz und Feuer,

  • Weiß, mit Feuerpunkten über den Augen sowie Feuermarken an den Wangen und an der Schnauze,

  • Falb,

  • Gebrannt,

  • Weiß,

  • Schwarz.

Da der Basenji weder sehr groß noch sehr schwer ist, können Sie mit diesem Hund relativ leicht verreisen. Allerdings sollten Sie sich vor der Abreise gut über die entsprechenden Bedingungen informieren, vor allem, wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie dem Zug oder dem Flugzeug reisen möchten, um unerfreuliche Überraschungen zu vermeiden. Im Flugzeug wird Ihr Vierbeiner beispielsweise im Frachtraum reisen, da er mehr als sechs Kilogramm wiegt. Seien Sie außerdem vorsichtig, denn die Fluggesellschaften haben alle sehr spezielle Bedingungen für Transportkäfige. Wenn Sie mit dem Zug reisen, muss Ihr Basenji bei Ihren Füßen reisen und einen Maulkorb tragen. Für Hunde mit einem Gewicht von mehr als 6 kg gelten generell Sondertarife.

Das Temperament des Basenji

Das Temperament eines Hundes ist der Faktor, der bei der Suche nach der richtigen Rasse für Sie im Vordergrund stehen sollte. Es ist vollkommen normal, auch ästhetische Vorlieben zu haben, sie sollten allerdings nicht ausschlaggebend sein. Einen Hund zu adoptieren, der zu den eigenen Gewohnheiten und dem eigenen Charakter passt, ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Zusammenleben.

Genau deswegen sind Rassestandards entwickelt worden, die zukünftigen Hundeeltern dabei helfen sollen die richtige Wahl zu treffen. Sie listen sowohl die körperlichen Merkmale als auch die Charaktereigenschaften auf. Natürlich handelt es sich bei diesen Standards um allgemeine Hinweise und es ist genauso wichtig, das individuelle Wesen eines jeden einzelnen Hundes zu berücksichtigen. Fragen Sie am besten Ihren Züchter um Rat.

Die Charaktereigenschaften des Basenji

  • Liebevoll

Diese Rasse ist dafür bekannt, dass sie sich ihren Familienmitgliedern gegenüber sehr liebevoll verhält. Er verbringt gerne Zeit mit ihnen und genießt es, gestreichelt und geknuddelt zu werden. 

  • Intelligent

Es handelt sich um einen sehr intelligenten Hund, der in der Regel recht schnell versteht, was von ihm erwartet wird, auch wenn er nicht immer bereit ist zu gehorchen. 

  • Bellt nicht

Das Besondere am Basenji ist, dass er nicht bellt, was anfangs ziemlich verwirrend sein kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Hund deswegen stumm ist. Die Rasse zeichnet sich nämlich durch besondere Vokalisationen aus, die denen der Tiroler Sänger nicht unähnlich sind.

  • Verspielt

Dieser Hund ist dynamisch und verspielt. Er liebt es, sich zu bewegen und wird sportliche Hundehalter begeistern, die einen Hund suchen, der mit ihnen mithalten kann.

Worauf Sie beim Temperament des Basenji achten sollten

  • Anderen Tieren gegenüber wenig kontaktfreudig

In Gegenwart anderer Tiere sollten Sie vorsichtig sein, vor allem, wenn Ihr Basenji nicht richtig sozialisiert wurde. Er versteht sich nicht immer mit gleichgeschlechtlichen Hunden, vor allem nicht mit Hunden, die nicht sterilisiert wurden.

  • Ausreißer

Der Basenji ist ursprünglich als Jagdhund eingesetzt worden. Auch wenn er mittlerweile als Begleithund gehalten wird, behält er seine Instinkte bei, weswegen es sein kann, dass er Sie ganz einfach ignoriert, sobald er eine Spur aufgenommen hat und schnell mal ausreißt.

  • Stur

Er hat eine recht neugierige Seite, weswegen er sehr unabhängig und manchmal auch stur ist. Sie müssen sich also durchsetzen können, um seinen Dickkopf zu kanalisieren und sich nicht von Ihrem Hund überfordern lassen.

  • Nicht immer leicht zu erziehen

Bei Hunden vom Urtyp ist dies oft der Fall. Diese Tiere sind in der Regel etwas weniger willig zu gehorchen, weshalb Sie einen guten Griff haben und Härte zeigen müssen. 

Trotz seiner vorbildlichen Eigenschaften ist dieser Hund nicht unbedingt für eine Erstadoption geeignet. Unerfahrene Hundehalter könnten mit einem solchen Hund leicht überfordert sein. Wenn Sie dennoch einen Hund dieser Rasse adoptieren möchten, sollten Sie sich von professionellen Hundetrainer helfen lassen.

Wie verhält er sich anderen gegenüber?

Der Basenji ist ein sehr familienbezogener Hund, Fremden gegenüber verhält er sich jedoch deutlich distanzierter. Vorsicht, wenn Sie Kinder haben: Das Zusammenleben kann sich als schwierig erweisen, wenn sie nicht mit ihm aufgewachsen sind. Er ist nämlich nicht sehr geduldig. Schließlich sollten Sie auch bei anderen Tieren auf der Hut sein. Wenn Sie Nagetiere haben, sollten Sie sie nie in Gegenwart Ihres vierbeinigen Freundes allein lassen.

Zu wem passt der Basenji?

Er eignet sich vor allem für sportliche Hundehalter ohne Kinder, die viel Zeit mit ihrem Hund verbringen können. Für ältere Menschen ist er weniger geeignet, es sei denn, sie sind noch sehr dynamisch. Abgesehen davon ist es ratsam, sich in Sachen Hundeerziehung bereits auszukennen, wenn Sie sich einen Basenji anschaffen.

Gesundheit

Wie hoch ist die Lebenserwartung des Basenji?

Die Lebenserwartung des Basenji liegt zwischen 12 und 14 Jahren. Ähnlich wie bei anderen Hunden der gleichen Größe. Beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Richtwert handelt und dass auch andere Faktoren wie Unfälle oder Krankheiten berücksichtigt werden müssen. Natürlich kann Ihr Vierbeiner auch älter als erwartet werden, Sie sollten sich allerdings trotzdem bewusst sein, dass er auch früher von Ihnen gehen kann und das ist nie leicht.

Wie kann man die Gesundheit des Basenji unterstützen?

Man kann das Schicksal nicht vermeiden, aber Sie können einiges dazu beitragen, um Ihren Basenji gesund zu halten.

  • Die Ernährung

Die Ernährung ist sehr wichtig, um Ihren Basenji gesund zu halten. Je hochwertiger und besser sie ist, desto besser wird es Ihrem Vierbeiner gehen.

  • Die Erziehung

Warum lebt ein richtig erzogener Hund meist länger? Ganz einfach, weil ein gehorsamer Hund seltener Opfer eines Verkehrsunfalls wird. Bringen Sie Ihrem Hund vor allem den Rückruf bei und vermeiden Sie es, ihn an gefährlichen Orten loszulassen. 

  • Seine Bedürfnisse

Ein glücklicher Hund ist ein gesunder Hund. Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner sich jeden Tag entsprechend verausgabt, verbringen Sie Zeit mit ihm und lassen Sie ihn nie zu lange allein.

  • Besuche beim Tierarzt

Letztlich kann nur ein Tierarzt bestätigen, ob Ihr pelziger Freund gesund ist. Vereinbaren Sie mindestens einmal im Jahr einen Termin und lassen Sie auch einen kleinen Gesundheitscheck durchführen, sobald Ihr Hund älter wird.

Rassetypische Krankheiten des Basenji

Der Basenji ist eine robuste Hunderasse. Dennoch bleibt er von bestimmten Krankheiten nicht ganz verschont.

  • Progressive Atrophie der Netzhaut

Diese Krankheit kommt bei Hunden leider recht häufig vor. Es handelt sich um eine Augenerkrankung, die zu einer fortschreitenden Degeneration der Netzhaut führt. Die Krankheit kann nicht aufgehalten werden und führt unwiderruflich zur Erblindung. Der Hund hat zwar keine Schmerzen, aber sollte unbedingt angepasst werden, um ihm ein normales Leben zu ermöglichen.

  • Dysplasie des Hüftgelenks

Von dieser Gelenkerkrankung können sowohl große als auch kleine und mittelgroße Hunde betroffen sein und sie kommt in verschiedenen, mehr oder weniger schweren Stadien vor. Das Hüftgelenk funktioniert aufgrund eines schlecht ineinandergreifenden Oberschenkelkopfes nicht richtig und im schlimmsten Fall ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Die Hüftdysplasie wird häufig vererbt: daher ist es wichtig, die richtige Zucht zu wählen. Sie kann jedoch auch während des Wachstums des Hundes auftreten, falls die Gelenke zu stark beansprucht werden.

  • Fanconi-Syndrom

Hierbei handelt es sich um eine rezessive Pathologie, die leider tödlich verläuft. Sie ist durch eine Fehlfunktion der tubulären Rückresorption in der Niere gekennzeichnet und führt zu Polyurie/Polydipsie in Verbindung mit Mangelerscheinungen, die letztendlich zu einer tödlichen Nierendegeneration führen. Es gibt einen Gentest, um betroffene Tiere von der Zucht auszuschließen, aber nicht alle Züchter führen diesen Test durch.

Haltungsbedingungen eines Basenji

Die idealen Lebensbedingungen für einen Basenji

Der Basenji fühlt sich in einem Haus mit einem großen Garten definitiv am wohlsten. Das Leben auf dem Land ist ideal für ihn, aber er kann sich auch an städtische Gebiete gewöhnen. Was Sie allerdings berücksichtigen müssen, ist, dass es sich um einen sportlichen Hund handelt, der täglich ausreichend Bewegung braucht, um gesund zu bleiben. An besonders kalten Tagen sollten Sie Ihren Basenji allerdings nicht im Garten lassen, da er nicht zu den kälteresistenten Hunden gehört.

Kann man einen Basenji in einer Wohnung halten?

Natürlich können Sie mit einem Hund dieser Rasse auch in einer Wohnung leben, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Noch mehr als in einem Haus müssen Sie sich täglich Zeit Ihren Basenji nehmen. Führen Sie ihn täglich auf einem langen Spaziergang aus, kaufen Sie ihm genug Spielzeug und nehmen Sie mit ihm an Hundeaktivitäten teil. Da der Basenji nicht bellt, wird er die Nachbarn nicht stören, was allerdings nicht heißt, dass Langeweile nicht doch dazu führen könnte, dass er problematische Verhaltensweisen entwickelt und sich an Möbeln und Gegenständen auslässt. Wenn Sie viel zu tun haben oder regelmäßig außer Haus sind, ist diese Hunderasse nicht die passende für Sie.

Das Leben mit einem Hund in der Wohnung erfordert viele Anpassungen. Versuchen Sie, in Ihren Pausen nach Hause zu kommen, um sich um Ihren vierbeinigen Freund zu kümmern. Bringen Sie ihm bei, stubenrein zu sein und alleine bleiben zu können. Es ist sehr wichtig, dass er keine übertriebene Bindung zu Ihnen aufbaut, da sich dadurch oft Trennungsangst entwickelt.

Die Erziehung eines Basenji

Ab wann sollte man einen Hund erziehen?

Am besten ist es, mit der Erziehung eines Hundes so früh wie möglich zu beginnen, wenn Sie einen Welpen adoptieren. Geben Sie ihm ein paar Tage Zeit, um sich an die veränderte Umgebung zu gewöhnen und dann kann es bereits losgehen. 

Parallel dazu sollten Sie auch an seine Sozialisierung denken. Sorgen Sie dafür, dass er positive Erfahrungen macht und lassen Sie Ihren Basenji so viele Menschen und andere Tiere wie möglich kennenlernen. Die entscheidende Zeit liegt zwischen dem zweiten und dritten Monat.

Kann man auch ältere Hunde noch erziehen?

Hunde können in jedem Alter lernen. Aber Sie können einen erwachsenen Hund nicht wie einen jungen Welpen erziehen. Sie müssen seine Vergangenheit berücksichtigen: Vielleicht hat er schon einiges durchgemacht. Manchmal haben Hunde auch negative Gewohnheiten angenommen, weswegen man von ganz vorne anfangen muss. Geduld ist in diesen Fällen am wichtigsten und es lohnt sich, einen Hundetrainer um Rat zu bitten.

Die Grundlagen der Hundeerziehung

Es ist sehr wichtig, dass Sie bei der Erziehung Ihres Basenji einen positiven Ansatz verfolgen und Methoden, die auf Gewalt und Zwang setzen, vermeiden. Zwar können Sie damit auch Erfolge erzielen, aber Sie laufen Gefahr, Ihre Beziehung zu Ihrem Vierbeiner zu gefährden. Es ist besser, wenn Ihr Hund Ihnen gehorcht, weil er Ihnen eine Freude machen will, als wenn er Angst vor Ihnen hat.

Belohnungen sind also der Schlüssel zum Erfolg. Ermutigen Sie Ihren Basenji mit Leckerlis, Streicheleinheiten oder Komplimenten, um positive Verhaltensweisen zu fördern und ignorieren Sie die negativen so weit wie möglich. Versuchen Sie, die Aufmerksamkeit Ihres Vierbeiners abzulenken, wenn er nicht das tut, was Sie von ihm verlangen, um ihn dazu zu bringen, Ihnen zu gehorchen. Strafe ist nicht völlig tabu, aber sie sollte sparsam und als letztes Mittel eingesetzt werden. Außerdem sollte sie niemals Gewalt einsetzen, weder körperliche noch verbale. Brechen Sie stattdessen ein Spiel ab, ignorieren Sie Ihren Hund für einige Minuten oder verweigern Sie ihm ein Leckerli.

Eine erfolgreiche Erziehung basiert auf drei Säulen: Geduld, Kohärenz und Beständigkeit.

  • Geduld: Geduld zu zeigen, sollte selbstverständlich sein. Sie können von Ihrem Hund nicht erwarten, dass er alles sofort versteht. Lassen Sie ihm Zeit, um das, was Sie ihm gerade beigebracht haben, zu verarbeiten. Ärgern Sie sich nicht, wenn er Fehler macht und seien Sie nachsichtig mit ihm statt sich aufzuregen. Nutzen Sie Fehler, um Fortschritte zu machen.

  • Kohärenz: Hunde sind Gewohnheitstiere. Wenn Sie bei Ihren Befehlen nicht konsequent sind, wird Ihr Welpe Schwierigkeiten haben, Ihnen zu gehorchen. Wählen Sie klare Kommandos, die er sich leicht merken kann - und auch Sie. Die ganze Familie sollte sich an die gleichen Regeln halten. Denken Sie auch daran, Ihrem Hund von klein auf alles zu verbieten, was Sie ihm auch später unterlassen möchten.

  • Beständigkeit: Wenn Sie die Übungen immer und immer wieder wiederholen, wird Ihr Hund sie sich besser merken können. Machen Sie also regelmäßig, kurze Lektionen statt einmal die Woche eine lange.

Es lohnt sich auch, mit Ihrem Welpen parallel eine Welpenschule zu besuchen oder einen Hundetrainer zu engagieren. Eines der wichtigsten Kommandos, die Sie Ihrem Hund beibringen müssen, ist zweifellos der Rückruf. Da der Basenji ein Sturkopf und ein Ausreißer sein kann, ist es wichtig, dass er so schnell wie möglich zu Ihnen zurückkommt.

Die richtige Ernährung für einen Basenji

Die richtige Wahl des Futters für Ihren Hund ist wichtig, denn ein gut genährter Hund ist ein gesunder Hund. Das richtige Futter für Ihren Basenji zu finden, ist allerdings nicht so einfach, wie es scheint, egal ob es sich um Trocken- oder Nassfutter oder alternative Ernährungsarten handelt. Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Auswahl helfen werden:

Proteine sind wichtig

Ein Hund braucht Proteine, um gesund zu bleiben. Gelegentlich kann er etwas Obst oder Gemüse essen, aber das sollte immer nur einen kleinen Teil seiner täglichen Ernährung ausmachen, denn er ist und bleibt ein Fleischfresser und muss tierische Proteine essen, um gesund zu bleiben. Am besten sind Proteine aus hochwertigem Fleisch wie Geflügel oder Lamm. 

Kohlenhydrate einschränken

Kohlenhydrate sollten nicht völlig aus der Ernährungsliste gestrichen werden, allerdings nur in Maßen im Futter enthalten sein. Wer zu viele Kohlenhydrate isst, riskiert Übergewicht und Diabetes, das gilt auch für Hunde. Verwechseln Sie allerdings nicht kohlenhydratfreies Futter mit glutenfreiem Futter. Glutenfreies Futter kann ebenfalls Kohlenhydrate enthalten.

Auf die Zusammensetzung achten

Wie können Sie sichergehen, was Sie Ihrem pelzigen Freund in den Napf geben? Indem Sie die Inhaltsangaben von Trocken- und Nassfutter lesen, um sich über die Zusammensetzung im Klaren zu sein. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Zutaten von Qualität sind und auch die Herkunft muss angegeben werden. Zu lange Inhaltsangaben sind meist verdächtig und sollten vermieden werden.

Nicht einfach irgendwo einkaufen

Heutzutage kann man Hundefutter sowohl in Supermärkten als auch in Zoohandlungen, Tierarztpraxen oder im Internet kaufen. Wenn möglich, sollten Sie allerdings Marken vermeiden, die in Supermärkten oder Großmärkten verkauft werden. Leider sind die Produkte, die bei der Herstellung dieses Hundefutters verwendet werden, mehr als minderwertig. Um Ihnen das Futter zu solchen Preisen anbieten zu können, scheuen die Hersteller nicht davor zurück, an der Qualität der Zutaten zu sparen.

Nahrungsergänzungsmittel

Manchmal reicht selbst das beste Futter der Welt nicht aus, um wirklich alle Bedürfnisse zu erfüllen. Zögern Sie in solchen Fällen nicht, nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Aber Vorsicht: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente. Bei ernsthaften Erkrankungen muss Ihr Hund behandelt werden.

Die Ernährung anpassen

Hunde haben im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse. Welpen müssen nicht dasselbe fressen wie kastrierte, kranke oder ältere Hunde. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Sie die Ernährung Ihres Hundes entsprechend anpassen. Sprechen Sie vor jeder Ernährungsumstellung mit Ihrem Tierarzt und führen Sie sie Schritt für Schritt durch, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Alternative Ernährungsarten

Manche Hundebesitzer möchten ihrem Vierbeiner kein industrielles Futter geben. Das ist eine legitime Entscheidung und kein Problem. Man kann seinen Hund auch richtig ernähren, indem man sein Futter selbst zubereitet.

  • BARF-Futter: Diese Ernährungsart ist sehr speziell und erfordert eine umfangreiche Vorbereitung sowie fundierte Kenntnisse über Hundeernährung. Bei dem BARF-Futter werden rohes Fleisch und rohe Innereien verwendet, die sorgfältig ausgewählt werden müssen. Sie können auch etwas sorgfältig ausgewähltes gekochtes Gemüse daruntermischen.

  • Hausmannskost: Die Portionen werden aus gekochtem Fleisch und gekochtem Gemüse selbst zubereitet. Auch hier gilt: beginnen Sie nicht, ohne vorher mit einem Experten gesprochen zu haben. Achten Sie auf ausgewogene Portionen und informieren Sie sich über für Hunde giftige Lebensmittel.

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Pflege und Hygiene des Basenji

  • Impfungen: 40 bis 60 Euro

  • Hundefutter: 40 bis 70 Euro

  • Hundesteuer: ab 35 Euro im Jahr, je nach Wohnort

  • Monatliches Budget: 50 bis 80 Euro.

Das Fell

Das kurze Fell des Basenji braucht nicht besonders viel Pflege. Diese Rasse verliert zudem sehr wenig Haare und ist sehr reinlich  - er verbringt tatsächlich viel Zeit mit der Körperpflege! Sie brauchen also nicht viel Zeit für das Bürsten Ihres Hundes aufzuwenden, ein- bis zweimal pro Woche ist völlig ausreichend.

Baden Sie Ihren Basenji ein- bis zweimal im Jahr. Wenn Sie ihn öfter baden möchten, sollten Sie darauf achten, dass es nicht mehr als einmal im Monat ist, was nämlich Hautprobleme verursachen kann. Verwenden Sie außerdem Produkte, die speziell für Hunde entwickelt wurden, deren pH-Wert sich nämlich stark von unserem unterscheidet. Bei anhaltend schlechtem Geruch sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, da es ein Anzeichen von einer Hautkrankheit sein kann.

Die Zähne

Die Zähne sind ein sehr wichtiger Teil der Anatomie, der von Hundebesitzern manchmal vernachlässigt wird. Die Mundhygiene ist jedoch von entscheidender Bedeutung. Bringen Sie Ihrem Welpen also schon früh bei, die Zahnbürste zu akzeptieren und sich die Zähne putzen zu lassen. Verwenden Sie dabei immer Hundezahnpasta und geben Sie ihm auch Kauknochen (z. B. Markknochen vom Rind), um sein Zahnfleisch zu pflegen.

Die Augen und Ohren

Reinigen Sie die Augen Ihres Hundes einmal pro Woche mit einer Augenlotion oder Kochsalzlösung. Wir empfehlen Ihnen, dabei eine Kompresse anstelle von Baumwolle zu verwenden, da letztere Mikrofasern hinterlassen kann.

Überprüfen Sie auch regelmäßig die Ohren, vor allem nach Spaziergängen im Wald oder auf dem Land. Untersuchen Sie sie auf Schmutz und Parasiten und verwenden Sie eine geeignete Ohrlotion, die in den Gehörgang geträufelt wird.

Die Krallen

Die Krallen eines so aktiven Hundes wie dem Basenji neigen dazu, sich auf natürliche Weise abzunutzen. Ist dies jedoch nicht der Fall, ist es wichtig, sie richtig zu schneiden, damit sie seine Bewegungen nicht behindern. Wie das geht? Indem Sie sich mit einer entsprechenden Krallenschere ausstatten. Achten Sie darauf, dass Sie den lebendigen Teil der Kralle (den rosafarbenen Teil bei hellen Krallen) nicht einschneiden. Bei dunklen Krallen ist dieser nicht zu erkennen und Sie müssen darauf achten, nicht zu kurz zu schneiden). Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, bitten Sie Ihren Tierarzt oder einen Hundefriseur um Hilfe.

Tierärztliche Vorsorge

Nur durch regelmäßige Besuche beim Tierarzt können Sie überprüfen, ob Ihr Basenji gesund ist. Vereinbaren Sie einmal im Jahr einen Termin, bei dem die Impfungen aufgefrischt und Ihr Hund gegen Parasiten (Zecken, Flöhe, Darmwürmer) behandelt wird.

Der Preis für einen Basenji

Wie viel kostet ein Basenji?

Der Preis für einen Basenji liegt zwischen 700 und 1000 Euro für einen im LOF eingetragenen Welpen. Es handelt sich also um ein recht hohes Budget, dass Sie für eine Adoption aufwenden müssen. Wenn Sie Ihren Basenji allerdings über einen Verein adoptieren, werden die Kosten geringer ausfallen: rechnen Sie mit etwa 150 bis 200 Euro. 

Denken Sie daran, dass das Budget für einen Hund nicht bei der Adoption an sich endet. Es kommen noch zahlreiche Nebenkosten hinzu, die sehr teuer werden können (Tierarztkosten, Futter, Spielzeug, Zubehör usw.).

Wo kann man einen Basenji adoptieren?

  • Bei einem Züchter

Der Kauf bei einem Züchter ist die einzige Möglichkeit, einen im LOF eingetragenen Basenji zu adoptieren. Sie sollten sich die Zeit nehmen, Ihren Züchter sorgfältig auszuwählen. Stellen Sie ihm viele Fragen und besuchen Sie die Zuchtstätte. Beobachten Sie die Umgebung und den Gesundheitszustand der Welpen und der Zuchthündin. Ein guter Züchter wird auch mehr über Sie erfahren wollen, damit er sicher sein kann, dass er seine Tiere einer Person anvertraut, die sich gut um sie kümmern kann. Züchtereien arbeiten mit Wartelisten, die oft sehr lang sind. Bringen Sie Geduld mit!

  • Bei einem Tierheim

Es ist selten, dass man Basenjis, die auf eine Adoption warten, in einem Verein findet, aber es ist auch nicht völlig unmöglich. Einige Tierheime haben sich sogar darauf spezialisiert, eine bestimmte Rasse zu retten.

  • Was man vermeiden sollte

Wir raten Ihnen davon ab, Ihren Basenji bei Privatpersonen zu kaufen, die ihre Welpen im Internet verkaufen. Leider bekommen Sie dort nicht die gleichen Garantien wie bei seriösen und gewissenhaften Züchtern und ih Basenji wird nicht ins LOF eingetragen werden können. Auch Tierhandlungen sollten Sie meiden.

Der passende Schlafplatz für den Basenji

Kann man den Basenji draußen schlafen lassen?

Der Basenji kann durchaus im Garten schlafen, aber nur unter bestimmten Bedingungen und nicht im kalten Winter. Diese Rasse reagiert nämlich empfindlich auf niedrige Temperaturen, weswegen Sie Ihren Vierbeiner bei schlechtem Wetter drinnen lassen sollten, damit er nicht krank wird.

Wenn Sie Ihren Hund in Ihrem Garten schlafen lassen, muss er eine entsprechende Hundehütte bekommen. Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, dass sie auf die Größe Ihres Basenji abgestimmt ist, also weder zu klein, noch zu groß ist. Da Hunde sich durch ihre eigene Körperwärme wahr halten, müssen sie umso mehr Energie aufbringen, um die Hütte warmzuhalten, je größer sie ist. Helfen Sie Ihrem Vierbeiner also, indem Sie die Größe anpassen.

Stellen Sie die Hundehütte an einer übersichtlichen Stelle in Ihrem Garten auf, damit Ihr Hund sein Revier im Auge behalten kann. Auch wenn der Basenji nicht bellt, kann er durch seine sehr speziellen Laute vor Eindringlingen warnen. Da er nicht besonders abschreckend wird, ist er allerdings kein Wachhund.

Achten Sie darauf, dass Ihr Garten gut eingezäunt, damit Ihr Hund nicht ausreißt - das heißt allerdings nicht, dass Sie ihn vor der Hütte anbinden sollten, ganz im Gegenteil! Er sollte kommen und gehen können, wie er will, damit er sich bei Gefahr in Sicherheit bringen kann.

Seinen Hund im Schlafzimmer schlafen lassen

Selbstverständlich kann Ihr Basenji sowohl im Sommer als auch im Winter in Ihrer Wohnung schlafen. Aber auch hier gilt: Richten Sie eine gemütliche Ecke für Ihren Vierbeiner ein. Wenn er schlecht schläft, werden Sie wahrscheinlich auch Probleme haben, ein Auge zuzumachen.

Für den Schlafplatz im Haus gilt dasselbe wie für die Hundehütte, kaufen Sie einen Korb, der auf die Größe Ihres Basenji abgestimmt ist. Viele Hunde mögen Körbe mit hochgezogenen Rändern, da sie ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Falls das bei Ihrem Vierbeiner nicht der Fall ist, können Sie einen Teppichkorb, ein Kissen, eine Decke oder auch ein kleines Hundesofa kaufen.

Welches Material sollte man für den Hundekorb auswählen? Das hängt von der Persönlichkeit Ihres Hundes ab. Wenn Ihr Hund gerne an Möbeln und Gegenständen knabbert, ist es sicherer, einen Kunststoffkorb zu kaufen, der stabiler ist als Stoff- oder Lederkörbe. Sie sind zwar weniger bequem, aber wenn Sie ein kleines Kissen oder eine Decke hineinlegen wird es trotzdem gemütlich sein. Vermeiden Sie auf jeden Fall Weidenkörbe: wenn Ihr Basenji daran knabbert, könnte er kleine Stücke verschlucken und daran ersticken oder einen Darmverschluss erleiden.

Stellen Sie den Korb Ihres Vierbeiners nicht einfach irgendwo auf. Es ist wichtig, einen ruhigen Ort zu wählen, an dem er nicht im Weg steht. Flure zum Beispiel sollten Sie vermeiden, eine Ecke im Wohnzimmer oder im Büro ist sehr viel besser geeignet. Wenn Sie Kinder haben, bringen Sie ihnen von Anfang an bei, dass sie niemals einen schlafenden Hund wecken dürfen.

Vielleicht möchten Sie Ihren Hund in Ihrem eigenen Schlafzimmer schlafen lassen, haben aber davon gehört, dass das eine eher schlechte Idee ist. Aber stimmt das auch? Die Antwort ist nicht ganz einfach. Sie können Ihren Basenji durchaus in Ihrem Schlafzimmer schlafen lassen, aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Zunächst einmal müssen Sie sicher sein, dass er nicht übermäßig anhänglich ist oder Trennungsangst hat. Andernfalls könnte es das Problem verstärken, wenn Sie ihn bei sich schlafen lassen. Es ist auch wichtig, dass Ihr Basenji seinen Platz in der Familienhierarchie kennt.

Lassen Sie ihn nicht ungefragt in Ihr Schlafzimmer und vor allem auch nicht jeden Tag. Er kann sich ruhig ab und an in einem Korb ausruhen, der in einem anderen Raum des Hauses aufgestellt ist. Schließlich sollten Sie aus hygienischen Gründen darauf achten, dass Ihr Basenji entsprechend gegen Parasiten behandelt wird.

Spiele und Aktivitäten für den Basenji

Der Basenji braucht viel Bewegung, um gesund zu bleiben. Aus diesem Grund sollte er einen sportlichen Besitzer haben, der in der Lage ist, mit ihm täglich lange Spaziergänge zu machen. Führen Sie ihn mindestens eine Stunde lang auf einem langen Spaziergang aus und machen Sie zusätzliche kürzere Ausflüge mit ihm, damit er sein Geschäft erledigen kann.

Es ist auch wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Hund beschäftigen. Canicross ist z. B. eine gute Möglichkeit, ihn auszulasten und auch Sie können mithilfe Ihres Hundes eine gewisse körperliche Fitness erhalten. Auch Agility-, Oerythmy- oder Treibball-Wettbewerbe sind eine tolle Idee.

Denken Sie auch daran, Hundespielzeug zu kaufen. Das ist sehr wichtig, denn so kann sich Ihr Vierbeiner während Ihrer Abwesenheit beschäftigen und es kommt keine Langeweile auf, die für sein seelisches Wohlbefinden tatsächlich schädlich ist. Spielzeug ist auch eine hervorragende Möglichkeit, Ihren Basenji zu erziehen. Nutzen Sie es also und verbringen Sie Zeit mit ihm, um die Beziehung zu Ihrem vierbeinigen Freund zu stärken.

Braucht der Basenji eine Hundeversicherung?

Haftpflichtversicherung für den Basenji

Da der Basenji weder ein Jagd- noch ein Listenhund ist, benötigt er keine spezielle Hundeversicherung. Er ist normalerweise bereits durch Ihre Haftpflichtversicherung abgedeckt, die sehr oft in einer Vollkaskoversicherung enthalten ist. Diese Versicherung schützt alle abhängigen Mitglieder Ihres Haushalts, dazu gehören auch Haustiere und Kinder.

Sie gibt Ihnen das Recht auf eine teilweise Rückerstattung, wenn Ihr Haustier anderen Menschen oder dem Eigentum anderer Schaden zufügt. Es ist allerdings sehr wichtig, dass Sie sich Ihren Vertrag genau ansehen, um sich über Ausschlussklauseln, Karenzzeiten und Erstattungshöchstgrenzen zu informieren. 

Einige Versicherungsgesellschaften sind recht streng und zögern nicht, Ihnen die Erstattung zu verweigern, wenn sie der Meinung sind, dass Sie den Vorfall verursacht haben (z. B. wenn Sie Ihren Hund an einem Ort losgemacht haben, an dem Leinenpflicht besteht). 

Wenn Sie einen zusätzlichen Versicherungsschutz wünschen, können Sie eine Privathaftpflichtversicherung abschließen. 

Krankenversicherung für den Basenji

Genau wie die Haftpflichtversicherung ist auch die Krankenversicherung für den Basenji völlig freiwillig. Aber wissen Sie auch, wie diese Art der Krankenversicherung für Hunde funktioniert? Sie ermöglicht es, einen Teil der anfallenden Tierarztkosten erstattet zu bekommen, was aufgrund der in Deutschland manchmal sehr hohen Tierarztkosten recht praktisch ist, da manche Hundebesitzer diese nicht tragen können und ihre Hunde nicht behandeln lassen.

Mit einer Hundekrankenversicherung können Sie solche Situationen vermeiden. Aber genau wie bei der Haftpflichtversicherung, sollten Sie Ihren Vertrag genau lesen, denn die meisten Organisationen haben recht strenge Erstattungsbedingungen. Achten Sie auf Ausschlussklauseln und vergleichen Sie die Angebote, um das auszuwählen, das Ihren Bedürfnissen und denen Ihres Hundes am besten entspricht.

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